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SP Kanton BernZwei Rücktritte in der Parteileitung

Margrit Junker und Cédric Némitz treten aus der Parteileitung der SP Kanton Bern zurück. Nun werden die Nachfolgen ausgeschrieben.

Cédric Némitz und Margrit Junker
Cédric Némitz und Margrit Junker
Foto: zvg

Beide sind nicht noch allzu lange im Amt. Margrit Junker wurde im März 2017, Cédric Némitz im November 2018 als Vizepräsidenten der SP Kanton Bern gewählt. Nun wollen beide gehen, was die Kantonalpartei laut Medienmitteilung «mit grossem Bedauern» zur Kenntnis nimmt.

Junker ist bereits lange Gemeinderätin von Lyss und legte als Vizepräsidentin der Kantonalpartei einen Schwerpunkt auf die Sozialpolitik. In diesem Rahmen sei für sie der Abstimmungssieg bei der Revision des Sozialhilfegesetzes ein Höhepunkt gewesen. Junker gibt nun ihr Amt in der Parteileitung ab, um sich auf zwei Projekte in der Gemeinde Lyss zu konzentrieren und dort ihre Zeit einzusetzen.

«Einiges erreicht»

Némitz vertrat als frankophoner Bieler die Anliegen der französischsprachigen Mitglieder. Der Bildungsdirektor von Biel setzte sich für die Chancengleichheit und die Zweisprachigkeit im Kanton Bern ein, zudem engagierte er sich für eine Annäherung der Linken im Berner Jura. Nun wird er Ende 2020 aus dem Bieler Gemeinderat und dem Kantonspräsidium zurücktreten. «Wir haben innert kurzer Zeit einiges erreicht», wird Némitz in der Mitteilung zitiert. «Doch es gibt noch viel zu tun. Um einen Sitz im Regierungsrat zurückzuerobern, braucht es vereinte Kräfte.»

Nun werden die Nachfolgen ausgeschrieben. Voraussichtlich werden die neuen Vizes am Parteitag am 4. November in Bern gewählt.

pd/jek