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Dritter Platz «Prix Transparence»Zwei Journalisten der Berner Zeitung ausgezeichnet

Mathias Gottet und Cedric Fröhlich wurden für ihre Berichterstattung über das Fungizid Chlorothalonil mit dem «Prix Transparence» ausgezeichnet

Für ihre Arbeit ausgezeichnet: Mathias Gottet und Cedric Fröhlich.
Für ihre Arbeit ausgezeichnet: Mathias Gottet und Cedric Fröhlich.
Fotos: Raphael Moser

Vor einem Jahr deckte diese Zeitung auf, dass in viel mehr Trinkwasserfassungen im Kanton Bern das Fungizid Chlorothalonil gefunden worden ist, als bisher angenommen. Die Köpfe hinter der Recherche: Mathias Gottet und Cedric Fröhlich aus dem Regionsressort.

Hier geht es zum Artikel: Belastetes Trinkwasser in über 50 Berner Gemeinden

Für ihre Arbeit wurden die beiden Journalisten nun ausgezeichnet: Sie erhalten vom Verein Öffentlichkeitsgesetz den dritten Platz des «Prix Transparence» verliehen.

Der Artikel entstand mithilfe des Berner Informationsgesetzes. Insgesamt hätten Medienschaffende im vergangenen «Corona-Krisen-Jahr» mit den Öffentlichkeitsgesetzen so viele Beiträge realisiert wie nie zuvor, schreibt der Verein, der die Anwendung dieser Gesetze im Journalismus fördert. Mit Protokollen hätten sie etwa belegt, wie die Behörden das Pandemie-Risiko anfangs unterschätzten.

Den ersten Rang des «Prix Transparence 2020» belegten drei Journalisten der «Wochenzeitung» (Woz). Sie hatten gemäss dem Verein Öffentlichkeitsgesetz fünf Jahre lang dafür gekämpft, dass sie die Namen von Firmen erhalten, die Kriegsmaterial exportieren.

Auf dem zweiten Platz zeichnete die Jury den Beitrag «Die Klimaschande von Visp» des Tamedia-Journalisten Christoph Lenz aus. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz hatte er die Herausgabe von E-Mails verlangt, die ein gravierendes Umweltversagen des Lonza-Werks im Wallis und der Behörden belegen. Der Beitrag erschien im Wochenheft «Magazin»

ske/SDA

2 Kommentare
    P. Milraux

    Gratuliere ! Die Berner Zeitung hat ein gutes Niveau im allgemeinen aber ein grosses Bravo diesen 2 Journalisten.