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Wo in Zürich die meisten Wohnungen entstehen

In Zürich war die Bautätigkeit im vergangenen Jahr rückläufig. Mit Ausnahme eines Stadtkreises.

Gehören weiter zum Stadtbild: Baukräne in Zürich. (Archivbild)
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Zürichs Bauherren reissen ab und bauen wieder auf. So lautet die überspitzte Kurzzusammenfassung der letztjährigen Wohnbautätigkeit in der Limmatstadt. 1939 neue Wohnungen entstanden gemäss einer Medienmitteilung der Stadt Zürich auf städtischem Boden. Das sind etwas weniger als in den Jahren 2011 bis 2013, als jeweils 2200 bis 2500 Wohnungen entstanden. Im Vergleich zu früheren Jahren bleibt die Bautätigkeit aber hoch.

Bemerkenswert erscheint die Zahl der abgebrochenen Wohnungen, die zum ersten Mal die Tausendergrenze übersteigt. Dadurch hat sich der gesamtstädtische Wohnungsbestand 2014 nur um rund 1000 Einheiten erhöht, gegenüber 2500 im Vorjahr. Die Bautätigkeit basiert damit immer mehr auf Ersatzneubauprojekten.

Fertiggestellte Wohnungen in der Stadt Zürich, 2001–2014. (Grafik: Stadt Zürich)
Fertiggestellte Wohnungen in der Stadt Zürich, 2001–2014. (Grafik: Stadt Zürich)

In allen Kreisen der Stadt wurden insgesamt weniger Fertigstellungen registriert als im letzten Jahr. Eine Ausnahme bildet Schwamendingen (Kreis 12), wo 2014 mit Abstand am meisten neue Wohnungen entstanden. Dabei fallen einzelne Grossüberbauungen ins Gewicht: Von den 542 neuen Wohnungen entfielen 232 auf zwei grosse Ersatzneuprojekte in Hirzenbach. Für diese Neuwohnungen waren in den vorangehenden Jahren 160 alte Wohnungen abgebrochen worden. Äusserst klein war die Bautätigkeit traditionsgemäss in den Kreisen 1, 3, 6 und 7.

Fertiggestellte Neubauwohnungen 2014, nach Eigentumsart und Stadtquartier. (Grafik: Stadt Zürich)
Fertiggestellte Neubauwohnungen 2014, nach Eigentumsart und Stadtquartier. (Grafik: Stadt Zürich)

Keine grosse Veränderung ergibt sich betreffend Bauherrschaft. Baugenossenschaften und private Gesellschaften waren auch 2014 die aktivsten. Daneben wurde jede vierte Wohnung im Stockwerkeigentum oder von natürlichen Personen errichtet. Der Anteil der öffentlichen Hand am Neubau lag bei acht Prozent.

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