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«FDP und AL können Blocher danken»

Die AL geht als Siegerin aus den Zürcher Wahlen hervor. Parteistratege Niklaus Scherr erklärt, weshalb man der SVP dankbar ist, wie er die Renaissance der FDP einschätzt und wo der linke Block uneins ist.

Freuen sich im Stadthaus über je drei gewonnene Sitze: AL-Mitgründer Niklaus Scherr (links) und Michael Baumer, Parteipräsident der FDP Stadt Zürich.
Freuen sich im Stadthaus über je drei gewonnene Sitze: AL-Mitgründer Niklaus Scherr (links) und Michael Baumer, Parteipräsident der FDP Stadt Zürich.
Walter Bieri
Zieht vom Bundes- ins Stadthaus Zürich: Filippo Leutenegger (FDP) und seine Partnerin Michèle Sauvain auf dem Weg zum Regierungssitz des Stadtrates.
Zieht vom Bundes- ins Stadthaus Zürich: Filippo Leutenegger (FDP) und seine Partnerin Michèle Sauvain auf dem Weg zum Regierungssitz des Stadtrates.
Walter Bieri
Triumph alter Freunde: Im April 2013 umarmt Scherr seinen Parteikollegen Wolff, der soeben zum Stadtrat gewählt wurde.
Triumph alter Freunde: Im April 2013 umarmt Scherr seinen Parteikollegen Wolff, der soeben zum Stadtrat gewählt wurde.
Ennio Leanza
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Die AL steigerte die Sitze im Gemeinderat von 5 auf 8, gleichzeitig verliert das linke Lager nur einen Sitz bei der SP. Von wem hat die AL die Stimmen erhalten? Von den beiden abgewählten Schweizer Demokraten oder den zwei Sitzverlusten bei der SVP können die Sitze ja nicht stammen.

Es gab keine primäre Abwanderung. Mit der Wahl von Richard Wolff wurden neue Wähler mobilisiert. Einerseits Nichtwähler, andererseits auch Eingebürgerte, welche durch die Blocher-Abstimmung stark mobilisiert wurden. Auch viele Junge und solche, die sich aus dem politischen Leben verabschiedet hatten, gingen an die Urne.

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