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Das sind Zürichs Velofallen

Die Baustellen in der Stadt bergen für Radfahrer Gefahren. Zwar will der Stadtrat mit einem Konzept einen kleinen Quantensprung geschafft haben. Ein Test zeigt: die Fallen sind nur schwer aus der Welt zu schaffen.

Die gefährlichste Baustelle Zürichs: Schon die Zufahrt hat es in sich. Zwei Spuren werden zu einer - und auf der fährt auch das Tram.
Die gefährlichste Baustelle Zürichs: Schon die Zufahrt hat es in sich. Zwei Spuren werden zu einer - und auf der fährt auch das Tram.
Liliane Minor
Die Falle: Ein Loch klafft in der Strasse; links erschwert die Tramschiene das Ausweichen. Der Wachmann, der den Verkehr lenkt, findet die Situation 'Scheisse'.
Die Falle: Ein Loch klafft in der Strasse; links erschwert die Tramschiene das Ausweichen. Der Wachmann, der den Verkehr lenkt, findet die Situation 'Scheisse'.
Liliane Minor
Das ist der Idealfall: Die Baustelle am Central war für Velofahrer immer passierbar, während Autos auf eine Umleitung geschickt wurden. Das soll in Zukunft die Regel sein auf Zürichs Strassen, verspricht Polizeivorstand Daniel Leupi.
Das ist der Idealfall: Die Baustelle am Central war für Velofahrer immer passierbar, während Autos auf eine Umleitung geschickt wurden. Das soll in Zukunft die Regel sein auf Zürichs Strassen, verspricht Polizeivorstand Daniel Leupi.
Stadt Zürich
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Die für Velofahrer gefährlichste Baustelle Zürichs befindet sich dieser Tage beim Hauptbahnhof, genauer gesagt bei der Abzweigung vom Bahnhofplatz in Richtung Sihlpost. Dort, wo einst die rechte Fahrbahn war, klafft seit Montag ein mehr als ein Meter tiefes Loch. Die linke Fahrspur teilen sich Autos und Tram. Velofahrenden steht ein nur wenige Zentimeter schmaler Asphaltstreifen zwischen Schiene und Loch zur Verfügung – hier durchzuzirkeln, braucht Nerven. Die andere Variante ist es, die Tramschiene zu queren, mit dem Risiko, im Gleis einzuhängen.

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