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Bei Überfall auf Post sprang der Täter über die Theke

Ein Mann hatte die Postfiliale an der Rämistrasse überfallen und konnte mit mehreren hundert Franken flüchten. Trotz Grossaufgebot der Polizei konnte der Täter nicht gefasst werden.

Stürmten das Gebäude: Polizisten der Einheit Skorpion.
Stürmten das Gebäude: Polizisten der Einheit Skorpion.
Tina Fassbind
Überfall auf die Poststelle Rämistrasse: Grossaufgebot der Polizei vor Ort.
Überfall auf die Poststelle Rämistrasse: Grossaufgebot der Polizei vor Ort.
Leserreporter
Bewaffneter Einsatz: Grenadiere auf dem Weg zur Postfiliale.
Bewaffneter Einsatz: Grenadiere auf dem Weg zur Postfiliale.
Tina Fassbind
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Kurz nach 12.15 Uhr ist die Poststelle oberhalb des Bellevues überfallen worden. Gemäss Zeugenaussagen war ein schwarz gekleideter Mann in der Schalterhalle über die Theke gesprungen. Die erschrockenen Postangestellten flüchteten daraufhin unverletzt aus dem Gebäude, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt.

Da das Personal keine schlüssigen Angaben darüber machen konnte, ob sich der Täter noch im Gebäude befand, umstellten die angerückten Polizeikräfte das Haus. Die Umgebung wurde grossräumig abgesperrt. Nachdem das Gebiet abgesichert war, stürmte die Sondereinheit Skorpion die Poststelle.

Bei der Durchsuchung des Gebäudes konnte der Täter nicht aufgespürt werden. Offenbar war der Unbekannte inzwischen entkommen. Es sei ihm gelungen, mehrere hundert Franken zu erbeuten, heisst es in der Polizeimeldung weiter.

Festere Statur

Die Filiale 8024 der Post befindet sich an der Rämistrasse 15 gleich oberhalb des Bellevues. Vorübergehend waren der Tram- und Individualverkehr umgeleitet worden. Nach dem Einsatz zwischen Bellevue/Stadelhofen/Oberdorf sind die Strassen und Tramschienen wieder freigegeben.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt, 165 bis 170Zentimeter gross, festere Statur, Südländertyp, trug schwarze Hosen, dunkle Jacke mit aufgesetzten Taschen auf der Brust und eine schwarze Mütze.

Zur Spurensicherung war das Forensische Institut Zürich ausgerückt. Detektive hatten den Angestellten psychologische Betreuung angeboten und anschliessend die Befragungen durchgeführt. Der Trambetrieb sowie der Individualverkehr zwischen Bellevue und Kunsthaus waren während knapp einer Stunde unterbrochen.

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