Wie man drei Tage fliegt, ohne aufzustehen

Der Pilot der Solar Impulse bleibt 72 Stunden im Cockpit sitzen. Bertrand Piccard über den aussergewöhnlichen Test in Dübendorf und die Sache mit dem Klo.

«Es gibt nicht viele Flüge mit nur einem Piloten»: Solarflugzeug-Pionier Bertrand Piccard.
Jan Derrer@JanDerrer
Pia Wertheimer@Wertli

Er ist mit Elektroden verbunden, drei Kameras beobachten ihn pausenlos und er wird erst in drei Tagen wieder aufstehen dürfen: André Borschberg, Pilot der Solar Impulse. Am Dienstagmorgen ist er in den neuen Flugsimulator des Solarflugzeugs gestiegen, um für die Weltumrundung im Jahr 2014 zu üben.

Im Videoreport verrät sein Partner und Solar Impulse-Initiator Bertrand Piccard, wie der Pilot sich ohne schlafen ausruhen kann und wie die Sache mit dem kleinen und grossen Geschäft gelöst wird. Die Simulation eines 72-Stunden-Flugs im Experimentalflugzeug findet in Dübendorf statt. Dafür wurde das Cockpits des derzeit im Bau befindlichen zweiten Flugzeugs nachgebaut.

Das zweite Flugzeug muss über ein grösseres und ergonomischeres Cockpit als der Prototyp verfügen, damit Bertrand Piccard und André Borschberg, die sich am Steuer ablösen werden, die mehrtägigen ununterbrochenen Flüge überstehen und die notwendige Ausrüstung an Bord nehmen können. Pilot Borschberg twittert live aus dem Cockpit.

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

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