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Bald lässt sichs in Zürcher S-Bahnen besser surfen

Schlechter Empfang auf dem SBB-Netz ist vielen Pendlern ein Ärgernis. Nun rüstet die Bahn im Zürcher Regionetz auf.

Aufrüsten in den Zügen: Eine Frau tippt auf ihrem Smartphone. (Archivbild Keystone, Gaetan Bally)
Aufrüsten in den Zügen: Eine Frau tippt auf ihrem Smartphone. (Archivbild Keystone, Gaetan Bally)

Nach den Fernverkehrszügen erhält auch die Zürcher S-Bahn 4G-/3G-Signalverstärker. Die SBB und die Mobilfunkanbieter haben diese Woche damit begonnen, die Züge nachzurüsten, wie die Bundesbahnen mitteilen.

Die SBB wollen bis 2022 alle ihre 1700 Regionalverkehrs-Wagen mit den Verstärkern ausrüsten. Die Fahrgäste sollen so schweizweit auf Zugfahrten besser telefonieren und im Internet surfen können. Die SBB bieten heute auch an rund 80 Bahnhöfen kostenloses Internet an.

Keine Nachrüstung von Flirt-Modellen

Neue Züge wie der Regio-Dosto von Stadler, die in der Zürcher S-Bahn, aber auch in anderen Teilen der Schweiz verkehren, verfügen laut der Medienmitteilung der SBB bereits bei der Ablieferung über Signalverstärker. Ebenfalls ausgerüstet werden sollen die Züge des Typs DTZ, HVZ-D und Domino.

Flirt-Fahrzeuge hingegen, die zum Beispiel in Basel, in der Zentralschweiz, im Tessin und in der Romandie verkehren, erhalten keine Signalverstärker. Mit den heutigen Signalverstärkern könne keine merkliche Verbesserung für die Passagiere erreicht werden, argumentieren die SBB. Zurzeit würden für die Flirt-Züge technische Alternativen geprüft, um den Empfang zu verbessern.

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