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Strafrechtsprofessor Jositsch kritisiert Behörden wegen Carlos

Daniel Jositsch kritisiert die Zürcher Behörden im Fall Carlos scharf. Die Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung sei «aus rechtsstaatlicher Sicht bedenklich».

«Die Jugendstrafbehörden verstossen gegen den Grundsatz von Treu und Glauben»: Daniel Jositsch, SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor.
«Die Jugendstrafbehörden verstossen gegen den Grundsatz von Treu und Glauben»: Daniel Jositsch, SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor.
Gaetan Bally, Keystone

Nationalrat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch (SP) kritisiert in einem Beitrag für die Internet-Fachpublikation Jusletter (Artikel nicht frei zugänglich), wie die Behörden jüngst im Fall Carlos agierten. Der unter diesem Pseudonym bekannt gewordene 18-jährige Straftäter sitzt seit Ende November im Massnahmezentrum Uitikon. Zuvor wurde sein Sonder-Setting nach 13 Monaten abgebrochen, nachdem es wegen der hohen Kosten heftig kritisiert wurde.

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