Zum Hauptinhalt springen

Sieben Verletzte bei schwerem Unfall in Uetlibergtunnel

Weil eine Lenkerin zu schnell in den Uetlibergtunnel gefahren war, kam es zu einer heftigen Kollision mit mehreren Autos. Sieben Personen wurden teilweise schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

In die heftige Auffahrkollision waren fünf Autos verwickelt. (Bild: Beat Kälin/Newspictures)
In die heftige Auffahrkollision waren fünf Autos verwickelt. (Bild: Beat Kälin/Newspictures)

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Uetlibergtunnel sind am Sonntagabend sieben Menschen verletzt worden. Nach Angaben einer Sprecherin der Kantonspolizei Zürich mussten zwei Personen mit schwersten Verletzungen ins Spital gebracht werden, darunter ein 5-jähriges Kind.

Fünf weitere Personen wurden bei dem Unfall mittelschwer verletzt. Den Unfall verursachte eine Frau, die kurz nach 18 Uhr in ihrem Sportwagen mit «massiv übersetzter» Geschwindigkeit in den Tunnel hineinfuhr. In der Folge kam es zu einer Auffahrkollision, in die insgesamt fünf Autos verwickelt wurden. Auch die Unfallverursacherin wurde mittelschwer verletzt.

Chaos vor dem Tunnel. (Video: Leserreporter)

Wegen des Unfalls war der Uetlibergtunnel vorerst gesperrt. Danach wurde der Verkehr in beide Richtungen durch die Tunnelröhre in Richtung Basel geführt. Die Tunnelröhre Richtung Chur blieb während der Unfallaufnahme und den Reinigungsarbeiten gesperrt. Feuerwehr und Sanität standen im Einsatz, auch ein Rettungshelikopter wurde aufgeboten. «Es herrscht ein Riesenchaos», sagte ein Augenzeuge gegenüber Redaktion Tamedia kurz nach dem Unfall. Einige Autos wendeten sogar vor dem Tunnel, um dem Stau zu entgehen. Mehrere Krankenwagen und Polizeiwagen seien in den Tunnel gefahren.

Ein Krankenwagen verlässt mit Blaulicht den Tunnel. (Video: Leserreporter)

Viel Geduld beweisen mussten laut dem Verkehrsinformationsdienst viasuisse am Sonntagnachmittag auch Autofahrer in der Region Bern-Solothurn. Zwei Auffahrunfälle mit je vier involvierten Fahrzeugen führten zwischen Kriegstetten SO und Wangen an der Aare BE zu rund zehn Kilometern Stau. Der Zeitverlust betrug zeitweise bis zu 50 Minuten.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zur vorgängigen Fahrweise der Lenkerin eines dunklen Porsche, welcher aus Richtung Bern/Basel oder Luzern fuhr, machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf (Tel. 044 247 64 64) in Verbindung zu setzen.

SDA/thu/lop/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch