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Medizinstudenten wollen Uni vor Gericht ziehen

Die Universität Zürich erhöht die Studiengebühren für Mediziner im fünften Studienjahr um 1300 Franken. Die Betroffenen wollen dagegen vorgehen.

Die Medizinstudenten an der Universität Zürich sind aufgebracht. 1400 statt 100 Franken Gebühren sollen sie für ihr fünftes Studienjahr bezahlen. Dies obwohl die Studenten in jenem Jahr keine Zeit mehr an der Universität verbringen, weil sie Spitalpraktika absolvieren. Nun überlegen sich die Studenten rechtliche Schritte gegen die Universität einzulegen, wie der «Landbote» in seiner heutigen Ausgabe schreibt (Artikel nicht online verfügbar).

Mit dem symbolischen Betrag von 100 Franken glichen die Studenten bis anhin aus, dass sie im sogenannten Wahlstudienjahr weiterhin Angebote der Universität wie die Mensen, Bibliotheken oder das Sportprogramm nutzen konnten. Diese Regelung musste laut Uni-Leitung wegen des Bologna-Systems eingeführt werden. Wer sich Kreditpunkte anrechnen lassen wolle, müsse voll immatrikuliert sein, auch wenn er ein Praktikum ausserhalb des Universitätsbetriebes anrechnen lassen wolle. Deshalb werde die Erhöhung der Studiengebühren nicht rückgängig gemacht. Dies, obwohl selbst der Vorsteher der medizinischen Fakultät. Klaus Grätz, zumindest eine Reduktion forderte.

300'000 Franken zusätzlich

Nun überlegen sich die Studenten, ob sie die neue Regelung auf juristischem Weg bekämpfen können. Auch eine Beschwerde beim Ombudsmann oder Lobbying im Kantonsrat schliessen die angehenden Ärzte nicht aus. «Die Universität schiebt formalistische Gründe vor, um bei uns mehr Geld zu holen», erklärt Martin Faltys vom Fachverein der Mediziner. Rund 300'000 Franken zusätzlich bringen die erhöhten Gebühren der Universität ein.

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