Zum Hauptinhalt springen

Bendrit folgt auf Roger Federer und DJ Bobo

Der 19-Jährige Internet-Star Bendrit Bajra soll durch Werbeverträge mit grossen Firmen geschätzte 250'000 Franken pro Jahr verdienen.

Weitere Werbeverträge folgen: Bendrit Bajra in seinem BMW. Foto: Sophie Stieger
Weitere Werbeverträge folgen: Bendrit Bajra in seinem BMW. Foto: Sophie Stieger

Der 19-Jährige Bendrit Bajra wirbt neu für den Milchkonzern Emmi und den Handykonzern Samsung, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet. Mit seinen selbstgedrehten Comedyclips ist der Zürcher quasi über Nacht zum Star geworden. In den Filmen nimmt der Schwamendinger regelmässig Klischees von Schweizern und Ausländern auf die Schippe.

Inzwischen zählt seine Facebook-Seite 180'000 Fans. Nun hat der südkoreanische Handy-Riese Samsung Bendrit als Aushängeschild engagiert, wie seine Managerin Farah de Tomi bestätigt. Auch der Milchkonzern Emmi ist neu an Bord. «Bendrit wird Markenbotschafter der Energymilk-Drinks und tritt damit in die Fusstapfen von Roger Federer und DJ Bobo, die einst auch für Emmi warben», sagt de Tomi. Zwei weitere Schweizer Grossfirmen stünden kurz vor der Unterschrift.

250'000 Franken pro Jahr

Zudem arbeitet Bendrit als Kolumnist für die Ringier-Zeitung «Blick am Abend». Branchenkenner schätzen in der «Schweiz am Sonntag», dass es Bendrit dieses Jahr allein mit den Sponsoringeldern auf ein Jahresgehalt von einer Viertelmillion Franken bringen dürfte. Zudem wird kolportiert, dass der 19-Jährige für einen einstündigen Comedy-Auftritt 15'000 Franken kassiert. Managerin de Tomi dementiert die Zahlen nicht, sie sagt nur: «Die Höhe der Gage hängt von der Grösse des Events ab.»

Zudem engagiere sich Bendrit stark für karitative Zwecke. «Er ist auf jeden Fall der Mann der Stunde», sagt David Schärer von der Werbeagentur Rod Kommunikation. Doch stelle sich die Frage, wie gross seine Halbwertszeit sei und ob er sich als Komiker profilieren könne. Im Sommer sind Auftritte an Openairs und Festivals geplant, ab Herbst eine eigene Sendung auf Youtube.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch