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An’Nur-Präsident und Imam bleiben im Gefängnis

Nach der Razzia in Winterthur ordnet das Gericht Untersuchungshaft für die beiden Topfunktionäre der Moschee an. Zwei weitere Beschuldigte sind wieder auf freiem Fuss.

Thomas Knellwolf, Ev Manz
Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.
Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.
Annette Hirschberg
Die Polizei sperrt die Strassen rund um die Moschee ab.
Die Polizei sperrt die Strassen rund um die Moschee ab.
Annette Hirschberg
Im Visier der Ermittler steht gemäss TA-Informationen der neue Prediger Shaik Abdurrahman.
Im Visier der Ermittler steht gemäss TA-Informationen der neue Prediger Shaik Abdurrahman.
Doris Fanconi
Schon Ende Jahr soll die umstrittene Moschee schliessen: der Gebetsraum der An'Nur-Moschee in Winterthur. Der langjährige Mietvertrag mit der Moschee wurde nicht erneuert. Die Betreiber suchen ein neues Lokal.
Schon Ende Jahr soll die umstrittene Moschee schliessen: der Gebetsraum der An'Nur-Moschee in Winterthur. Der langjährige Mietvertrag mit der Moschee wurde nicht erneuert. Die Betreiber suchen ein neues Lokal.
Walter Bieri, Keystone
Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass zwei minderjährige Geschwister aus Winterthur in den Irak und nach Syrien gezogen waren. Vor ihrer Reise verkehrten sie unter anderem in der An'Nur-Moschee. (24. November 2015)
Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass zwei minderjährige Geschwister aus Winterthur in den Irak und nach Syrien gezogen waren. Vor ihrer Reise verkehrten sie unter anderem in der An'Nur-Moschee. (24. November 2015)
Walter Bieri, Keystone
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Die beiden An'Nur-Spitzenleute werden von der Staatsanwaltschaft nach ersten Ermittlungen als Verantwortliche für eine mutmassliche Hasspredigt vor zwei Wochen eingestuft: Es sind dies ein Familienvater aus Winterthur, der im Sommer das Präsidentenamt des An’Nur-Vereins übernommen hat, und der neue Vorbeter der geschlossenen Moschee aus Äthiopien. Auch das Zwangsmassnahmengericht sieht einen Tatverdacht wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalt gegeben. Es hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag Untersuchungshaft gegen die beiden Hauptverdächtigen für einen mutmasslichen Mordaufruf an abtrünnige Glaubensgenossen angeordnet.

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