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Zweckmässiger Erweiterungsbau

Am Wochenende konnte die Wetziker Bevölkerung erstmals den neu erstellten Erweiterungsbau des Alterswohnheims am Wildbach besichtigen.

Von Elisabeth Bitterli Wetzikon – «Schirmling» heisst der neue Erweiterungsbau des Wetziker Alterswohnheims Am Wildbach. Seinen Namen verdankt das Gebäude seiner Form, die wie ein Pilz aussieht. In 15 Monaten Bauzeit entstanden 20 helle, neue Zimmer, mit Fenstern bis zum Boden. Und wenn die Türen offen sind, versperrt kein Gitter, kein Mäuerchen oder Plastik den Blick. Der Neubau bietet Ausblick in die Umgebung mit den herrlichen alten Bäumen. Das Besondere am Erweiterungsbau Schirmling sind die hellen, verglasten Aufenthaltsräume in jedem Stock. Gemeinsam essen die Bewohnerinnen und Bewohner in Gruppen in ihrem Aufenthaltsraum. Beide Aufenthaltsräume sind auf zwei Seiten umgeben von einem überdachten, mit Glaswänden versehenen Balkon, der zum Aufenthalt im Freien einlädt. Da stört nicht einmal der Parkplatz unten. Denn dort kann man in Ruhe beobachten, was so läuft. Neue Räume für die Spitex Die Spitex ist mit dem Neubau besonders glücklich, wie Rudolf Lütolf, Präsident des Spitex-Vereins Wetzikon-Seegräben betonte. Im Erdgeschoss des Schirmlings verfüge der Verein nun über ideale Räume, die für Jahre gross genug seien. Lütolf ist überzeugt, dass die professionelle und leistungsorientierte Arbeit der Spitex von der Bevölkerung geschätzt und unterstützt wird. Die beiden bisherigen Dienstwohnungen im Gartengeschoss konnten in eine neue Pflegewohngruppe umgewandelt werden. Dies dank Zustimmung der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung im vergangenen Winter. Diese Wohngruppe sei in Rekordzeit verwirklicht worden, so Gemeinderat Alfred Iten (CVP). Iten sowie der Präsident der Baukommission, Alfred Brülhart, schilderten mit Freude und Stolz die nicht immer problemlose Erweiterung des Alterswohnheims Am Wildbach. Schliesslich konnten alle Probleme gelöst und Hindernisse überwunden werden, wie die Führung durch das gediegene neue Gebäude zeigte. Zum Schirmling meinte Brülhart: «Es ist eine Liegenschaft, die hierher passt und nicht dem Architekten ein Denkmal setzt.» Halbzeit beim Umbau Mit ihrem Projket Schirmling hatte das St. Galler Architekturbüro mit Armin Benz und Martin Engler den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Armin Benz verglich in seiner Ansprache an die geladenen Gäste am Samstagmorgen die Arbeit im Wildbach mit der Fussball-WM. Jetzt sei erst Halbzeit, so Benz. Es gebe noch sehr viel zu tun, bis das Alterswohnheim Am Wildbach so dastehe, wie es für Ende 2011 geplant sei. «Unser Anliegen mit dem Erweiterungsbau war, möglichst wenig Land zu beanspruchen», sagte Benz. Ausserdem stelle der Minergie-Standard hohe Anforderungen an ein Gebäude. Nun stehen viele Umzüge an. In den Schirmling werden nun ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Ahorn vorübergehend einziehen, während dieses renoviert wird. 73 Personen werden im August mithilfe von Mitarbeitenden und Freiwilligen, Zivilschutzdienstleistenden und einem externen Umzugsunternehmen vorübergehend umquartiert.

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