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Wenn zwei sich streiten

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. So geschehen an diesem Wochenende in der Solothurner Zweitliga. Nach dem 2:2 im Spitzenspiel zwischen Dulliken und Luterbach grüsst Italgrenchen wieder vom Leaderthron.

Dulliken gegen Luterbach war auch das Aufeinandertreffen der beiden letzten noch ungeschlagenen Teams. Die Gäste aus Luterbach starteten denkbar schlecht in die Partie. Bereits in der dritten Minute konnten sie Dullikens Hazir Zenuni im Strafraum nur mit einer regelwidrigen Aktion stoppen. Zum fälligen Foulpenalty trat der Gefoulte gleich selbst an – und verwandelte sovuerän. Mit ihrem Kombinationsspiel verstanden es die Platzherren in der Folge, das Spiel zu kontrollieren. Im Mittelfeld spielte der erst 18-jährige Alain Huber gross auf und führte auf beeindruckende Art und Weise Regie. Viele Vorstösse liefen zudem über den schnellen Cucuzza, der die einzige Sturmspitze Zenuni immer wieder gut zu lancieren vermochte. In der Schlussphase der ersten 45 Minuten glich sich das Spielgeschehen langsam aus, die besseren Chancen besass jedoch immer noch Dulliken. Zwei Tore in drei Minuten Luterbach musste nach der Pause reagieren, und tat dies von der ersten Minute an. Mit starken Pressing setzten es die Dulliker jeweils früh unter Druck, diese wussten sich zumeist nur noch mit Befreiungsschlägen zu helfen. Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. In der 67. Minute war es schliesslich Zayas, der das verdiente 1:1 erzielten konnte. Doch dem nicht genug, nur drei Minuten später doppelte der Leader nach: Racipi brachte die Gäste erstmals in Führung. Die Zuschauer bekamen bis zu diesem Zeitpunkt ein hochklassiges und vor allem faires Spiel zu sehen, wäre da nicht die 80. Minute gewesen. Nach einem Foul von Dullikens Spielertrainer Catricala an Yildiz, blieb der Luterbacher liegen und täuschte eine Verletzung vor. Mit Erfolg: der Unparteiische zeigte Catricala die gelbe Karte. Doch dem nicht genug. Yildiz provozierte nun auch noch die Zuschauer, worauf in Luterbachs Trainer Jürg Studer aus Sicherheitsgründen auswechselte. Hektische Schlussphase Mit dem Prinzip Hoffnung zirkelte Dullikens Fischer kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit einen Freistoss aus der eigenen Platzhälfte nahe vors Tor. Mit Erfolg: Zenuni lenkte den Ball per Kopf vor die Füsse von Benjamin Lötscher, der sich nicht zwei Mal bitten liess – 2:2. Da Italgrenchen gegen Gerlafingen einen knappen 2:1-Pflichtsieg feierte, zogen die Uhrenstädter wieder an Luterbach vorbei und führen die Solothurner Zweitliga an. Immerhin: auch nach fünf Runden sind Dulliken und Luterbach immer noch die einzigen ungeschlagenen Mannschaften. pd/rha >

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