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Wacker Thun wurde ausgebremst

Wegen eines Verkehrsstaus ist Wacker nicht rechtzeitig zum Spiel in Aarau angekommen. Die Partie dürfte wiederholt werden.

Der Kluge reist im Zuge – an diese Weisheit hätte sich gestern auch Wacker Thun erinnern sollen. Die Berner Oberländer standen vor dem Auswärtsspiel gegen den HSC Suhr Aarau stundenlang im Stau, in der Nähe der Raststätte Deitingen hatte sich ein Unfall ereignet. Der Thuner Mannschaftsbus fuhr bereits um 16 Uhr los, trotzdem war es unmöglich, die geplante Anspielzeit (20 Uhr) einzuhalten. Die Verantwortlichen von Suhr Aarau verschoben die Partie zunächst um eine halbe Stunde, eine weitere Verzögerung auf 21 Uhr wollten die Aargauer jedoch nicht hinnehmen. «Es wäre unmöglich gewesen, die Spannung so lange aufrechtzuerhalten», erklärte Suhr-Trainer Andreas Steiner. Wohl kein Forfait Eine Forfaitniederlage hat Wacker Thun höchstwahrscheinlich nicht zu befürchten. «Wir sind bereit, die Partie neu anzusetzen», sagte Steiner. Tritt eine Equipe mit mehr als 15 Minuten Verspätung zu einem Meisterschaftsspiel an, ist laut Reglement eine Forfaitniederlage möglich. Da die Aargauer ihre Bereitschaft zu einem Wiederholungsspiel im offiziellen Rapport festgehalten haben, ist jedoch nicht davon auszugehen, dass sich der Verband in die-se Angelegenheit einmischen wird. Thun-Sportchef Thomas Fahrni bedauerte den Vorfall. «Nach dem ersten Saisonsieg gegen Gossau hätten wir sehr gerne gespielt. Die lange Pause kommt uns nicht gelegen.» Die nächste Partie bestreitet Wacker am Mittwoch gegen Aufsteiger Endingen. Philipp Rindlisbacher >

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