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Verkehr soll an Sicherheit gewinnen

Um die Verkehrssicherheit in Roggwil steht es nicht zum Besten. Verbesserungsvorschläge aus der Bevölkerung wurden bisher aus verschiedenen Gründen nicht verwirklicht. Jetzt aber solls endlich vorwärts gehen.

In den letzten fünfzehn Jahren machten Roggwiler Einwohnerinnen und Einwohner immer wieder konkrete Anregungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Dorf. Diese Anliegen werden in unterschiedlichster Form an die Behörden herangetragen: einfache Eingaben einzelner Bürgerinnen und Bürger in E-Mail-Form, konkret ausgearbeitete Vorschläge oder umfangreiche Unterschriftensammlungen. Weil andere Geschäfte im Vordergrund standen oder ganz einfach gespart werden musste, konnten die Anliegen bis heute nicht verwirklicht werden. Ausnahmen sind die Massnahmen im Bossloch und beim Kindergarten Bündtenacker. Gesamtkonzept nötig «Es war dem Gemeinderat immer ein Anliegen, die Verkehrssicherheit in Roggwil im Rahmen einer Gesamtkonzeption anzugehen», sagte Vizegemeindepräsident Markus Meyer anlässlich einer Medienorientierung. Danach stellte er das in den vergangenen 18 Monaten geschaffene Verkehrssicherheitskonzept Roggwil vor. Es entstand unter der Leitung der Kommission für Umwelt und Sicherheit (KUS) und unter Mitwirkung der Bau- und Betriebskommission (BBK). In drei Prioritäten unterteilt In dem Konzept werden die unterschiedlichen Bedürfnisse aufgeführt, konkrete Massnahmen vorgeschlagen und diese in drei Prioritätenkategorien eingereiht (siehe Kasten). Die Planung sieht vor, Massnahmen in insgesamt neun Gebieten zu realisieren. In ersterLinie sind es Arbeiten, welche die Gemeinde selber umsetzen kann. Bei Vorhaben, welche die Kantonsstrassen betreffen, wurde der zuständige Oberingenieurkreis hinzugezogen. «Kein Papiertiger» «Das Konzept soll kein Papiertiger bleiben», betonte Markus Meyer. «Verschiedene Massnahmen werden sofort umgesetzt.» In Zusammenarbeit mit dem Kanton werden sogleich realisiert: die Sicherung des Schulweges (Unterstufe/Oberstufe) und die Anbindung Landstrasse/Bahnhofstrasse. Selbstständig und in erster Priorität belegt die Gemeinde die Allmendgasse und den Bündtenacker mit Tempo 30. Markus Meyer am Schluss der Orientierung: «Mit diesem Konzept unternimmt der Gemeinderat einen weiteren Schritt, den Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner gerecht zu werden. Dies natürlich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde.»Hans Käser >

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