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Spitäler greifen den Preisüberwacher an

Die Empfehlungen von Stefan Meierhans für die Spitaltarife stossen auf heftigen Widerstand. Sogar die Gesundheitsdirektion, die mehr als die Hälfte der Spitalkosten zahlen muss, hält die Tarife für unrealistisch tief.

Wie viel darf ein Spital kosten? Wie viel Sparen kann man dem Personal und den Patienten zumuten? Ein Gang in einem Trakt des Universitätsspitals Zürich. (Archivbild)
Wie viel darf ein Spital kosten? Wie viel Sparen kann man dem Personal und den Patienten zumuten? Ein Gang in einem Trakt des Universitätsspitals Zürich. (Archivbild)
Keystone

«Die Vorschläge des Preisüberwachers sind unterirdisch. Das ist ruinös.» Rolf Gilgen redet für alle Zürcher Spitäler, wenn er den Schweizer Preisüberwacher kritisiert; seit August führt der frühere Direktor des Stadtspitals Waid den Verband Zürcher Krankenhäuser.

Unter den Spitaldirektoren ist die Empörung gross. Denn die Tarifempfehlungen von Preisüberwacher Stefan Meierhans liegen weit unter den Vorstellungen der Spitäler. Selbst Wetzikon, gemäss Betriebsvergleich der Gesundheitsdirektion das zweitgünstigste öffentliche Spital im Kanton Zürich, kommt mit dem vorgeschlagenen Tarif nicht durch. Meierhans hat für Wetzikon einen Fallpreis von 8730 Franken ermittelt, Direktor Andreas Gattiker sagt dazu: «So reitet man ein Spital zu Boden.»

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