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SP-Initiative zur Ablehnung empfohlen

Uster unterstützt die Jugendarbeit der Vereine. Die SP forderte Gleiches, aber mit anderem System. Der Stadtrat lehnt dies ab.

Von Eduard Gautschi Uster – Der Ustermer Stadtrat empfiehlt dem Parlament, die SP-Initiative «Keine Gebühren zulasten von Jugend- und Sportvereinen» abzulehnen. Die SP Uster hat die als Anregung formulierte und mit 652 gültigen Unterschriften versehene Initiative am 16. Februar eingereicht. Sie will mit ihrer Initiative den Vereinen entgegenkommen, die im weitesten Sinne Jugendarbeit betreiben. Sie schlug vor: Vereine sollten für die Benützung von Hallen und Plätzen keine Gebühren mehr zahlen, wenn dabei Jugendliche teilnehmen. Mit dieser Initiative kam die SP allerdings einem Antrag des Stadtrats in die Quere. Er hatte Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit der Ustermer Vereine erlassen. Sie wurden vom Gemeinderat am 7. Juni mit grossem Mehr gutgeheissen. Damit wurde auch der Kredit von 700?000 Franken für die Finanzierung des Subventionssystems in den kommenden drei Jahren bewilligt. Da die SP eine Initiative zur gleichen Problematik eingereicht hatte, standen nun zwei Subventionsmodelle im Raum. Die Handhabung des stadträtlichen Fördersystems ist zwar etwas komplizierter als dasjenige der SP – dafür aber schon bewilligt. Deshalb sieht der Ustermer Stadtrat keinen Anlass, sich für ein zweites System zur Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen stark zu machen. Er verzichtet auf einen Gegenvorschlag, lehnt die Initiative ab und empfiehlt dem Parlament, Gleiches zu tun. Weiterbildung für Vereine Antragsformulare für Unterstützung der Jugendarbeit können bereits im Internet unter www.uster.ch/jugend heruntergeladen werden. Dort finden sich auch die Richtlinien. Die Ustermer Vereine erhalten demnächst einen Brief mit allen wichtigen Unterlagen. Der Stadtrat will die Vereine nicht nur finanziell, sondern auch mit einer zweitägigen Weiterbildung unterstützen.

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