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Sforza Der Trainer degradiert Paiva und Landeka – und gibt klare Regeln vor

Kader I. Mit Vallori, Landeka und Paiva sind drei Routiniers nicht mehr im Kader. Vallori entging seiner Rückversetzung in die U-21 mit einem Wechsel zu 1860 München, Landeka und Paiva dagegen müssen fortan mit dem Nachwuchs arbeiten. Nach einem schwachen Herbst hat Trainer Sforza zwei jener Spieler degradiert, die er vor der Saison noch als Verstärkungen angepriesen hatte. Neben Vogel sind Taulant Xhaka (Basel) und Fejzulahi (Wil) neu im Kader. Kader II. Abrashi und Adili fallen nach ihren Kreuzbandrissen noch länger aus. Smiljanic ist nach einem Eingriff am Knie im Aufbautraining. Callà hat die ganze Vorbereitung problemfrei mitgemacht, nachdem er die Vorrunde wegen einer Muskelverletzung verpasst hatte. Im Fall von Cabanas (Knochenödem im Knie) ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis er mit 33 Jahren seinen Rücktritt bekannt gibt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Zielsetzung I. In der Meisterschaft fehlt wegen der Fälle Sion und Xamax der existenzielle Druck auf die Spieler. Sforza hat ihnen aber bedeutet: «Ich dulde gar nichts. Intern ist die Konkurrenz da. Wer sich nicht an die Regeln hält, die ich vorgebe, bekommt das schnell zu spüren. Dann rückt für ihn eben der Nächste nach.» Zielsetzung II. Sforza zeigt sich «sehr zufrieden» mit der vierwöchigen Vorbereitung und lobt die Mannschaft für ihre «sehr willige und konzentrierte Arbeit». Das Systemangebot hat er um ein 4-3-3 erweitert, mit Vogel im Zentrum des Mittelfeldes. Der zum Vizepräsidenten aufgerückte Berater Alain Sutter fühlt sich bei Sforzas Worten an den Sommer erinnert, als nicht nur die Vorfreude gross war, sondern auch die Erwartung gerade in die Neuen. «Und dann kamen die ersten Spiele, und alles war anders.» GC verlor in den ersten neun Runden sechsmal. Sforzas Zukunft. Die Frage, wie lange er noch Trainer bei GC sei, quittiert Sforza mit einem Lachen. «Ich freue mich jetzt einmal auf die nächsten drei, vier Monate», sagt er, ausweichend. Und wiederholt, was er im Herbst schon festgehalten hat: Müsste er im Sommer wieder so viele Abgänge hinnehmen wie 2010 und 2011 und darum mit der Mannschaft wieder von vorne anfangen, würde er sich das nicht mehr antun. (pmb./ths.)

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