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Schandfleck in der Winterthurer Altstadt wird umgebaut

Immobilienkönig Bruno Stefanini hat ein Baugesuch für seine lottrigen Häuser an der Steinberggasse gestellt.

Von René Donzé Winterthur – Seit Jahren verlottern die beiden Häuser an der Steinberggasse 3 und 5 in der Winterthurer Altstadt. Ihr Zustand ist so desolat, dass Gerüste und Fangnetze die Passanten vor herunterfallenden Ziegeln schützen müssen. Bruno Stefanini hatte es bisher nicht besonders eilig, seine Häuser Zur Felsenburg und Zum Erzberg zu sanieren. Vor allem weil ein erstes Projekt gescheitert war, bei dem er das einst abgerissene Haus Steinberggasse 1 wieder aufbauen wollte. Ein benachbarter Druckereibesitzer hatte sich erfolgreich dagegen gewehrt. Später wollte Stefanini die beiden schmalen, zusammengebauten Häuser abreissen und durch Neubauten ersetzen, doch machte ihm der Stadtrat einen Strich durch die Rechnung: Er stellte im letzten November die beiden Bauten aus den Jahren 1718 und 1764 unter Schutz. Gleichzeitig verfügte er, dass Stefanini ein Baugesuch für deren Sanierung einreichen müsse, ansonsten die Stadt Fassaden und Dach reparieren und diese «Ersatzvornahmen» Stefanini in Rechnung stellen würde. Ein Jahr gab der Stadtrat dem Immobilienkönig Zeit. Zwei Tage vor Ablauf der Frist reichte dieser das Baugesuch ein. Laut Architekt Bruno Lehmann wird die hässliche Betonstützmauer abgerissen und durch eine neue Stützfassade mit Fenstern ersetzt, die etwa einen Meter weiter in die Seitengasse gegen die Druckerei hineinragen wird. In den Häusern sind sieben Wohnungen geplant. Stadträtin Pearl Pedergnana (SP) freut sich über das Baugesuch. Gewisse Details wie die Gestaltung von Fassade und Dach müssten noch bereinigt werden. «Unser Ziel ist es, dass wir gemeinsam eine Lösung finden», sagt Pedergnana. Desolater Zustand: Stefaninis Häuser an der Steinberggasse. Foto: Wolfgang Sträuli Bildlegende Text. Foto: Vorname Name, Agentur

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