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Rita Fuhrer Ehemalige Regierungsrätin schmiedet neue Pläne, TA vom 11. August

Rita Fuhrer Ehemalige Regierungsrätin schmiedet neue Pläne, TA vom 11. August Kein echter Tabubruch. Es wird gesagt, dass Rita Fuhrer mit ihrem Porträt ohne Perücke ein Tabu gebrochen hat. Ich selbst nehme jedoch eine für den Auftritt professionell zurechtgemachte stramme «Soldatin» wahr, die den Krebs besiegt hat und sich für neue Lebensaufgaben rüstet. Ein wirkliches Tabu wäre gebrochen, wenn Rita Fuhrer sich ungeschminkt, bleich und abgeschlagen von der Chemotherapie ablichten lassen würde, die Öffentlichkeit etwas von ihren wirklichen Ängsten und Nöten erfahren würde und sie sagen würde, wie sie sich ganz persönlich mit der Endlichkeit des Lebens und der eigenen Verletzlichkeit und den persönlichen Begrenzungen auseinandersetzt. Wirkliche Tabubrüche sind jedoch wenig medienwirksam. Und schliesslich muss an einer neuen Karriere gearbeitet werden. Brigitta Tschudin, Bubikon Mehr Bescheidenheit. Warum nur drängt die ehemalige Regierungsrätin Rita Fuhrer immer wieder auf die Titelseiten der Medien, warum gibt sie ein ganzseitiges Interview, mindestens die Hälfte davon mit politischen Überlegungen, obwohl sie betont, die Politik aus der zweiten Reihe zu beobachten? Und aus welchem Grund ist sie so darauf bedacht, dass die Öffentlichkeit von Interna erfährt, die man doch normalerweise im Familien- und Freundeskreis diskutiert? Ich freue mich für Frau Fuhrer über die positive Entwicklung ihrer Krankheit, wünsche ihr aber gleichzeitig etwas mehr Bescheidenheit und Diskretion. Peter Hürlimann, Walchwil.

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