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Protestieren allein bringt nichts

Ausgabe vom 17. und 22.September «Protest in Belgien. Millionen Liter Milch verspritzt»und «Estavayer-Le-Lac. Elsa wurde blockiert» Die Milchbauern schreien Zeter und Mordio! Landauf, Landab gibt es viel zu viel Milch und viel zu wenig Geld dafür! Sie organisierten dieser Tage sogar demonstrativ das Ausschütten von Tausenden Litern dieses natürlichen und sehr gesunden Getränkes. Ob dies wirklich der richtige Weg ist? Warum nicht endlich die Milch wieder populärer machen? Warum sie nicht billiger den Kunden, Kundinnen abgeben – statt auszuschütten? Früher gab es in den Schulen täglich Gratismilch – sicher zehnmal gescheiter als Schleckwaren! Vielleicht kämen die Kinder und Jugendlichen wieder auf den Geschmack, lernten die Milch als äusserst gesundes und vielseitig verwendbares Lebens- und Genussmittel kennen. Apropos Milch sei zu teuer: Vier Liter Milch kosten ungefähr gleich viel wie ein einziges Paket Zigaretten! Mit Milch kann man die «gluschtigsten» Getränke mixen – sei es mit Kaffee, Ovomaltine, Schokolade, Früchten und vielen Essenzen. Man kann auch feine Desserts wie Cremen, Birchermüesli, Kuchen und vieles mehr zubereiten. Uperisiert ist sie sogar längere Zeit haltbar – sogar ungekühlt! Wenn alle Einwohnerinnen und Einwohner zum Beispiel von Thun täglich ein 3-dl-Glas Milch mehr trinken würden, würde man jeden Tag 12600 Liter mehr brauchen, also jeden Monat die unglaubliche Zahl von 378000 Litern mehr Milch – wohlgemerkt – nur in der Stadt Thun! Die Milchlobby sollte unbedingt mehr, kreativer und gezielter für ihre verschiedenen Milchprodukte werben! Zugegeben, das gibt mehr Arbeit als jammern – bringt aber auch mehr! Welche Leser und welche Leserinnen haben gute Vorschläge? Rinaldo SommerSteffisburg>

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