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Postauto übernimmt

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember übernimmt Postauto die Buslinie auf die Griesalp von der E. Portenier AG aus Adelboden.

Die Betriebsführung der Postauto-Linien Frutigen-Reichenbach-Spiez und Reichenbach-Kiental-Griesalp wird per 13. Dezember in den Postauto-eigenen Betrieb in Aeschi integriert. Bisher wurden die beiden Linien – jene auf die Griesalp gilt als steilste Postauto-Strecke Europas – von der E. Portenier AG in Adelboden geführt. «Bis am 12. Dezember haben wir noch drei Standbeine. Danach werden es halt nur noch zwei sein», sagt Jürg Portenier, Geschäftsführer des Adelbodner Unternehmens. «Uns gibts auch weiterhin. Schliesslich bedienen wir auch die Linie Adelboden-Gilbach/ Geils und sind als Reiseunternehmen tätig.» Sämtliche Angestellten, die auf den Linien bei Reichenbach arbeiten, werden weiter beschäftigt, allenfalls auf anderen Linien. Für die Chauffeure ergeben sich mit der Linienübernahme auch andere Rahmenbedingungen. «Die Linie Reichenbach-Kiental-Griesalp weist nachfrageseitig eine extreme Sommerspitze auf: Oft steigen an einem schönen Sommertag in Reichenbach 100 bis 200 Personen um 9.30 Uhr vom Zug auf das Postauto um», hat die künftige Betreiberin festgestellt. Die Strasse zwischen Tschingel und der Griesalp lässt jedoch nur für Fahrzeuge mit maximal 20 Sitzplätzen Raum, so dass Zusatzwagen eingesetzt werden müssen. Auch deshalb sieht Portenier einen Vorteil, wenn nun die Postauto AG «seine» Linien übernimmt: «Sie haben mehr als 20 Chauffeure, die sie wesentlich flexibler einsetzen können als ich mit fünf bis sechs Chauffeuren.» heh>

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