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Neurologie wird gestärkt

Im Bürgerspital Solothurn wird das neurologische Angebot der Spitäler AG in einem Kompetenzzentrum zusammengefasst.

Im Sinn der Strategie, zu einem Spital an mehreren Standorten zusammen zu wachsen, hat der Verwaltungsrat der Solothurner Spitäler AG (soH) an seiner letzten Sitzung das künftige neurologische Angebot der soH festgelegt. Dem war eine extern in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse vorangegangen. Der Entscheid sieht vor, dass das neurologische Angebot für stationäre und ambulante Patienten am Standort Bürgerspital Solothurn (BSS) unter der Leitung von Robert Bühler, Leitender Arzt, in der Akutmedizin sowie in der Rehabilitation noch weiter ausgebaut wird. Organisatorisch bleibt die Neurologie Teil der von Ronald Schoenenberger geführten Medizinischen Klinik. Vom Bürgerspital aus wird der Standort Kantonsspital Olten (KSO) mitversorgt. Das Angebot wird sich auf die in einer Medizinischen Klinik unerlässliche neurologische Basisdiagnostik für stationäre und ambulante Patienten beschränken. Die Neurorehabilitation wird ambulant und stationär am Standort Solothurn konzentriert, die geriatrische Rehabilitation in Olten. Keine eigene «Stroke Unit» Eine Stärkung der Neurologie in Olten erfolgt insoweit, als die Versorgung der Patienten am KSO von einem neuen Kaderarzt gewährleistet werden wird, der fachlich Robert Bühler unterstellt ist. Patienten mit Schlaganfällen werden heute in so genannten «Stroke Units» behandelt. Das sind spezielle Spitalabteilungen, in denen interdisziplinäre Teams von Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden in erster Linie Schlaganfallpatienten nach einem multidisziplinären Ansatz versorgen. Ein externes Gutachten hat gezeigt, dass für die gesamte Schweiz rund 12 bis 14 solcher Stroke Units nötig sind. Die umliegenden Kantone besitzen bereits Stroke Units, so dass die soH auf einen eigenen Aufbau verzichten kann. Sie wird stattdessen mit definierten Vertragsspitälern Kooperationsverträge abschliessen und so die Versorgung im Kanton Solothurn gewährleisten. pd >

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