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Nach vier Jahren ist vieles neu

Nach dem August-Unwetter 2005 wurde im Diemtigtal vieles neu. Auf den Jahrestag hin danken Behörden der Bevölkerung.

Heute vor vier Jahren verwüsteten ein Unwetter und das daraus resultierende Hochwasser das vordere Diemtigtal inklusive Dorf Oey. Auf dieses «Jubiläum» hin bedanken sich der Oberingenieurkreis I, die Gemischte Gemeinde Diemtigen sowie die Schwellenkorporation Diemtigtal bei der Bevölkerung. «Sie hat in all der Zeit viele Behinderungen und Missliebigkeiten in Kauf nehmen müssen. Und die vor kurzem erfolgten Belagsarbeiten und Verkehrsumleitungen haben den Betroffenen noch einmal ein besonderes Verständnis abverlangt.» In diesem Sinne freue man sich jetzt aber zusammen mit den Bewohnern über das gelungene Werk, teilen die Behörden mit. Über 50 Millionen Franken Die Schadensbehebung im Diemtigtal kostet weit über 50 Millionen Franken. Diese werden von Privaten, von der Schwellenkorporation, den diversen Bäuerten, der Gemeinde und vor allem vom Kanton Bern getragen. Auch der Bund hat sich mit verschiedenen Beiträgen beteiligt. Die Behörden listen dazu folgende Details auf: An 170 Gebäuden wurden zur Schadensbehebung 13 Millionen Franken verbaut. Die Kantonsstrasse (auch sechs Brücken wurden erneuert) kostet 20 Millionen, die Wiederherstellung der Gemeindestrasse Diemtigen–Horboden 2 Millionen, die Sanierung der Bahnstrecke 7 Millionen. Für Wiederherstellungsarbeiten im Wasserbau wurden 4 Millionen und für neuen Hochwasserschutz 7 Millionen Franken investiert. Dazu kommen die Sanierung der Nebengräben, der Bäuertstrassen sowie die Behebung von Schäden privater Grundeigentümer. Auch Werkleitungen für Trink- und Schmutzwasser, Telefon und Elektrizität mussten ersetzt werden. Die Dörfer Oey und Diemtigen brauchten neue Wasserfassungen. Noch nicht ganz fertig Zum Abschluss der umfassenden Strassenbauarbeiten konnten in den letzten Wochen die Deckbeläge eingebaut werden. Seither sind auch bereits die Signalisationen aufgemalt worden. Beim Chirel fehlen noch die Schwemmholzrechen, die im kommenden Winter montiert werden sollen. Die Umgestaltung von Fluss- und Strassenverlauf hatte diversen Landerwerb nötig gemacht: Geometer und Notar ermitteln jetzt noch definitiv die zusätzlich benötigten Flächen, «sodass mit den direkt betroffenen Grundeigentümern die neuen Grenzen verurkundet werden können». Nach Möglichkeit würden auch diese Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen, teilen die zuständigen Behörden mit. Peter Rothacher >

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