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Muss es erst Wahlen geben?

Ausgabe vom 2.September, Leserbrief «Das ist kein Rätsel» In der Ausgabe vom 2.September weist Kurt Huggler aus Mürren auf die vermehrten Outdoor-Tätigkeiten in unserer Umgebung hin. Man mag sich darüber streiten, was sinnvoll ist und was nicht. Gewisse Aktivitäten jedoch laufen aus dem Ruder, sei es im Sommer oder auch im Winter. Ein Bekannter von mir schilderte, dass er von einem geschenkten Tandemflug mit Gleitschirm im Schilthorngebiet beobachten konnte, wie unter ihnen ein Rudel Gämsen panikartig die Flucht ergriff. Ich persönlich konnte im Winter vom Schiltgrat aus beobachten, dass auf der Gegenseite vom Skilift Muttleren aus Skifahrer durch die engen Felscouloirs in Richtung Blumenthal runter fuhren und ein ansehnliches Rudel Gämsen in Richtung der aperen Stellen floh. Ganz zu schweigen von den Ignoranten, welche unter den grünen mit Tafeln markierten Wildschutzzäunen durchfahren. Auch der Leserbrief von Daniel Dreier (8.September) über die Mutmassung, dass ein Gleitschirm der Auslöser dieser Panikflucht der Kühe sein könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber: Wenn ein Kestenholz mit dem Heli aufs Matterhorn fliegt und dort mit Minischirm und Ski herunterfährt, wird dieser Kestenholz in den Medien – man höre und staune – als Pionier dargestellt. Der grossen Freiheit darf weiter, ohne Rücksicht auf Verluste, gefrönt werden. Wann stehen mutige Politiker auf und setzen sich für vermehrten Schutz vor den ausufernden Aktivitäten ein? Müssen zuerst wieder Wahlen auf dem Programm stehen ? Pierre FrickUnterseen >

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