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Küsnachter sollen in Stäfa bauen

Der Stäfner Gemeinderat willden Bau von Alterswohnungen der Baugenossenschaft Zürichsee überlassen.

Von Christian Dietz-Saluz Stäfa – Die Baugenossenschaft Zürichsee (BGZ) aus Küsnacht soll die rund 30 Alterswohnungen auf dem Stäfner Hulftegger-Areal bauen. Sie hat sich in einem Verfahren gegen die Mitbewerber durchgesetzt. Ein paar Unterschriften auf dem Notariat besiegelten den Pakt gestern. Die Wahl ist auf die BGZ gefallen, weil deren Dossier am meisten überzeugt hatte. Zu spüren ist auch, dass dem Gemeinderat die genossenschaftliche Ausrichtung sympathischer war als private, auf Gewinn orientierte Bauherren und Betreiber. Geplant sind gemäss einer Projektskizze 20 Zweieinhalb- und 9 Dreieinhalbzimmerwohnungen. Erstere sollen nach einer Schätzung zwischen 1280 und 1390 Franken Miete kosten, Letztere zwischen 1850 und 2000 Franken. «Alle sind happy», sagte Elisabeth Jetzer vom Verein für Altersfragen, der das Bauprojekt vor zwei Jahren mit einer Initiative lanciert hatte. Auch ihre Mitstreiterin Béatrice Bölli pflichtete bei: «Wir stehen hinter dem Entscheid.» Das letzte Wort hat am 15. Mai die Bevölkerung: Dann befindet die Gemeindeversammlung als letzte Instanz über den Baurechtsvertrag. Die BGZ wurde 1926 gegründet. Sie bewirtschaftet rund 260 Wohnungen in 6 Siedlungen – allesamt in Küsnacht. «Stäfa ist unser erster Schritt hinaus», sagte BGZ-Präsident Adrian Stäger. Die demografischen und soziografischen Verhältnisse seien hier ähnlich. «Wir wissen, wie der Genossenschaftsbau am rechten Seeufer funktioniert.»

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