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Keine Wolkenkratzer

Damit ein hohes Haus mit dem Prädikat «Hochhaus» bezeichnet werden kann, muss es nicht als Wolkenkratzer in den Himmel ragen. Definiert wird es über die Bauvorschriften, denen rettungsdienstliche Überlegungen zugrunde liegen. Bei diesen geht es im besonderen um die Reichweite der Feuerwehrdrehleiter, über welche Personen aus Räumen gerettet werden können, deren Fussboden höchstens 23 Meter über dem Gelände liegt. In der Folge wird in den Bauverordnungen die Höhe eines Hochhauses zwischen 20 und 30 Metern festgesetzt. Für die Organisatoren der Grenchner Wohntage gibt es gute Gründe, auch in kleineren Städten den Bau von Hochhäusern zu prüfen. Diese vermögen, als einzelnes Gebäude richtig eingesetzt, in einem Quartier neue Akzente zu setzen und identitätsstiftend zu wirken. Dazu gehört, nicht mehr blosse Wohn- oder Bürosilos in die Landschaft zu stellen, sondern eine attraktive Mischnutzung zu realisieren. Die Geburtsstunde des modernen Hochhauses schlug zwischen 1880 und 1890 in Chicago, als sich die Einwohnerzahl auf über eine Million verdoppelte und sich die Grundstückspreise vervielfachten. Hochhäuser sind aber keine Erfindung der Moderne. Schon im 16. Jahrhundert wurden in der jemenitischen Stadt Schibam aus Holz und Lehm Häuser mit in einer Höhe von bis zu 30 Metern gebaut.flü >

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