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Kampf um das Gemeindepräsidium

Die Parteilose Ursula

Am 29.November wird es in Konolfingen zu einer Kampfwahl um das Gemeindepräsidium kommen. Seit fünf Jahren besetzt der SVP-Politiker Peter Moser dieses Amt und möchte es auch behalten. Nun kriegt der 57-jährige Coiffeurmeister Konkurrenz: SP, FDP und EVP mobilisierten gegen die Mehrheitspartei und unterstützen die Parteilose Ursula Burkhalter Buri. Führungserfahrung Ursula Burkhalter führt mit ihrem Ehemann Christian Buri in Konolfingen einen Biohof. Die beiden haben zwei schulpflichtige Söhne. Die 47-jährige Gesundheitsschwester arbeitet zu 45 Prozent im Domizil Schönegg in Bern. Dort ist sie zuständig für phytotherapeutische Massnahmen in der Pflege sowie für die Mitarbeitenden. «Ich war früher Gemeindeschwester in Konolfingen und fühle mich dem Dorf verbunden», sagt sie. Weil sich die kleinen Parteien nun offiziell hinter sie stellen sagte Burkhalter zu, für das Präsidium zu kandidieren. «Ich bin Führungsarbeit gewohnt und gäbe meine Berufstätigkeit auf, falls ich gewählt würde.» «Nicht überrascht» Gemeindepräsident Peter Moser schaut den Wahlen gelassen entgegen. «Nein, ich bin gar nicht überrascht», sagt er. Im Gegenteil, er freue sich, dass die Wählerinnen und Wähler nun eine echte Wahl haben. «Das motiviert mich erst recht», so Moser. Dagegen spart seine Gegnerin nicht mit Kritik an der SVP: «Ich fühle mich nicht mehr wohl mit der SVP-Politik.» Sie habe den Eindruck, die SVP Konolfingen nähere sich zusehends dem «Zürcher Flügel». Deshalb sei es an der Zeit, etwas zu ändern. «Ich bin bereit, mich dafür zu engagieren», sagt Burkhalter. Laura Fehlmann>

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