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Gute Zahlen im ersten Halbjahr

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im ersten Semester 2009 den Gewinn um 4,3 Prozent auf 56 Millionen Franken gesteigert.

Eine Woche nach dem Lokalkonkurrenten Valiant hat auch die Berner Kantonalbank (BEKB) ihr Semesterergebnis publiziert. Ein gutes Ergebnis, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt. Die BEKB steigerte den Reingewinn um 4,3 Prozent auf 56 Millionen Franken. Die Kundengelder im engeren Sinne nahmen um 1,2 Milliarden Franken zu. Dieser Zuwachs erklärt sich aus 7500 neuen Kundenbeziehungen, aber auch durch die Tatsache, dass die Liquiditätshaltung der Kunden seitens der BEKB als gross bezeichnet wird. Ebenfalls erwähnenswert ist die Umschichtung im Hypothekenportefeuille, das um 343 Millionen auf 14,5 Milliarden Franken anwuchs. Betrug Ende 2008 der Anteil der Festzinshypotheken noch 56 Prozent, ist dieser nun auf 74 Prozent angewachsen – eine Folge des tiefen Zinsniveaus. 2009 wird ein gutes Jahr BEKB-Chef Jean-Claude Nobili ist mit dem Ergebnis zufrieden und zeigt sich auch zuversichtlich für die zweite Jahreshälfte. «2009 wird ein gutes Jahr.» Gleichzeitig strich er aber die langfristige Perspektive der Bank hervor. «Ein gutes Semesterergebnis ist zwar erfreulich. Wir haben uns aber das Ziel gesetzt, über eine Zeitdauer von zehn Jahren erfolgreich zu arbeiten.» Diese Zielsetzung – von 2003 bis 2012 will die BEKB freie Mittel von 800 Millionen bis eine Milliarde Franken erwirtschaften – dürfte die Bank nach realistischer Einschätzung erreichen. Im Vergleich der zwei grössten Berner Banken muss sich die BEKB (Bilanzsumme: 24,2 Milliarden Franken) vor der Valiant-Gruppe (22,1 Milliarden) nicht verstecken. Auf den ersten Blick scheint zwar die Valiant mit einem ausgewiesenen Halbjahresgewinn von 74,1 Millionen Franken die BEKB (56 Millionen) auf Distanz zu halten. Addiert man zum ausgewiesenen Gewinn aber die 23 Millionen Franken, welche die BEKB ihrem «Sondertopf», den Reserven für allgemeine Bankrisiken, zugewiesen hat, erkennt man, dass die Ertragskraft der beiden Banken fast identisch ist.Peter Jost >

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