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Ein Ort des «Aufbruchs»

Der gestrige Anlass nahm Bezug auf das Militärfest vom 18.Juli 1822 in Langenthal. Damals trafen sich 7000 Offiziere und Vertreter der Militärbehörden, um «die eidgenössische Stärke zu begründen». Das Fest gab wichtige Impulse für die Entstehung des schweizerischen Bundesstaates von 1848. Bundesrat Ueli Maurer (SVP) sprach denn auch vom «Langenthaler Aufbruch». Damals sei es darum gegangen, die Lehren zu ziehen aus dem Untergang der alten Eidgenossenschaft, und zwar militärisch und politisch. In der Restaurationszeit hätten sich Überlebtes und Utopisches gegenübergestanden. «Es galt deshalb», so Maurer, «einen Aufbruch zu wagen und trotzdem auf dem soliden Boden der Tradition zu bleiben.» Der Impuls des damaligen Offiziersfestes in Langenthal habe weiter geführt bis zur «nationalen Erneuerung» und schliesslich 1848 zum modernen Bundesstaat. Heute sei die Situation wieder ähnlich. Nun gehe es darum, die Reihen zu schliessen mit dem Ziel, die schweizerische Sicherheitspolitik voranzubringen. «Und Grundlage dieses Schulterschlusses für unsere Sicherheitspolitik», so Maurer, «kann nur Offenheit über Stärken und Schwächen sein. Dazu ist kreatives Querdenken gefragt.» Der Langenthaler Nationalrat und Unternehmer Johann N. Schneider-Ammann (FDP), der den Miliz- und Militäranlass initiiert hat, sprach von einem «Tag der Freude» für das Bisherige – und für das Heute und Morgen. Er rief die Stärken der Schweiz in Erinnerung: Unabhängigkeit, direkte Demokratie, Neutralität, das Milizsystem und den starke Werk- und Denkplatz. «Diese Stärken rüsten uns auch für die Zukunft», sagte er. sae/hrh >

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