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Ein neues Horn ist da

Vergangenen Winter stand Thun vor einem Rätsel: An mehreren Statuen wurden immer wieder Teile abgesägt, und auch der Fulehung am Berntorkreisel hatte eines Morgens ein Horn weniger. Wer die Schandtaten verübt hatte, konnte nie herausgefunden werden. Doch gestern Morgen folgte die grosse Überraschung: Der Fulehung stand plötzlich wieder in seiner ganzen Pracht – mit zwei Hörnern – da. Recherchen dieser Zeitung ergaben: Hinter der Aktion steckt nicht die Stadt, sondern Markus Binggeli (nicht identisch mit dem Thuner FDP-Stadtrat). «Ich war ob den Vandalenakten bestürzt», erklärt der 46-jährige Gewerbeschullehrer. Als ehemaliger Kadett und Vater zweier Töchter, die ebenfalls bei den Kadetten mitmachen, habe ihn das Schicksal der Fulehung-Statue getroffen. «Als Ur-Thuner konnte ich es nicht zulassen, dass die Figur auch während der drei schönsten Tage in Thun entstellt sein sollte.» Binggeli hat aus Zwetschgenholz ein zweites Horn geschnitzt, es mit Sprühfarbe versehen und am Mittwochabend an die Statue montiert. «Ein symbolischer Akt», erklärt Markus Binggeli. Ihm sei wichtig, dass die Vandalen nicht «gewinnen» würden. Von der Kulturabteilung der Stadt war gestern niemand für eine Stellungnahme erreichbar. lt >

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