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Die Japaner überraschten

Nirgends sonst als im Oberland sind die Japaner unter den ersten fünf Herkunftsländern der Tourismusstatistik vertreten.

Der Bund hat gestern die gesammelten Zahlen der Tourismusstatistik 2008 publiziert. In der Broschüre wird bestätigt, dass das Oberland im Tourismusmarkt Schweiz eine starke Position hat, auch wenn vor allem die Logiernächte als Kennzahlen herangezogen werden. Diese sind zur Beurteilung der Wertschöpfung nicht repräsentativ. Aus der Statistik geht hervor, dass anzahlmässig am meisten Hotels und Kurbetriebe im Graubünden und Wallis vorhanden sind, hingegen die meisten Campingplätze (38) im Tourismusgebiet Berner Oberland. Hotellerie: Starke Position Die Hotellerie verzeichnete im letzten Jahr schweizweit 37,3 Millionen Logiernächte (+2,7 %). Es ist dies seit 1990 das beste Ergebnis. 21,5 Millionen waren Ausländer, davon gingen 16,6 Millionen auf das Konto europäischer Gäste. Im Oberland machten die Schweizer 43,2 Prozent der total 3,9 Millionen Übernachtungen aus. Auf Platz zwei folgte Deutschland mit 13,9, das Vereinigte Königreich mit 11,2 und die Niederlande mit 4,6%. Im Oberland fielen zudem die Japaner mit 3,8 Prozent resp. 150000 Logiernächten auf, die in keiner anderen Schweizer Tourismusregion unter den ersten fünf Herkunftsländern rangierten. Auch bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer war das Oberland auf Platz drei mit 2,7 Nächten hinter Graubünden (3,2) und Wallis (3,0) gut positioniert. Im Schweizer Schnitt blieben Ausländer 2,5 Nächte, Einheimische nur 2,1 Nächte. Die Nettoauslastung der 12420 ausgewerteten Oberländer Hotelzimmer betrug im Jahresschnitt 53,4%, wobei für den Winter 57,4% errechnet wurden. Dies bedeutete Platz 6. Die beste Auslastung erzielte die Region Genf mit 66,4% (9093 Zimmer). Stetig wachsende Zahlen Nur schweizweit aufgeführt sind die Zahlen der Parahotellerie (ohne Ferienwohnungen): Die Campingplätze steigerten gegenüber dem Vorjahr die Übernachtungen um 7,8% auf 3 Millionen. Die Ausländer machten davon 52% aus. Bei den Jugendherbergen wurde ein Plus von 7,3% auf 978000 Nächte registriert. Als Vergleichsfaktor wurden Hotel-Logiernächte mit der ständigen Wohnbevölkerung ins Verhältnis gesetzt. Das ergab einen Faktor von 5,5 für das Oberland und bedeutete Platz 2 hinter Graubünden mit 9,0. Daraus lässt sich die Bedeutung des Tourismus für eine Region messen. Für die Statistik erfasst wurden im Oberland 534 geöffnete oder nur vorübergehend geschlossene Betriebe aus der Hotellerie, 5 Jugendherbergen und 38 Campingplätze. hsf Broschüre im Internet abrufbar unter: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/ index/themen/10/22/publ.html?publicationID=3677 >

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