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«Der ‹Familienvater› hat jeglichen Bezug zur Realität verloren»

Fifa Warners «Tsunami» und Blatters Reaktion, TA vom 31. Mai Filz und Intrigen. Fifa-Präsident Blatter benimmt sich wie ein Diktator in einem Drittweltland und hat nur ein Bestreben, nämlich an der Macht zu bleiben. Und nach der Sitzung der Ethikkommission müsste die Fifa umgetauft werden in Filz, Intrigen, faule Ausreden. Detlev K. E. Bandi, Zürich Wie im früheren Osteuropa. Sepp Blatter beruft eine Pressekonferenz ein, um nichts zu sagen. Er verlangt von den Journalisten Respekt, gibt selbst aber Antworten, die diesem Anspruch nicht im Geringsten gerecht werden, das heisst, vor Inhaltlosigkeit, Arroganz und Zynismus nur so triefen. Wahlen mit nur einem Kandidaten mit vorangehenden Spielchen, wo mögliche Konkurrenten kurz vor dem entscheidenden Gang abserviert wurden, kennen wir eigentlich vorwiegend von den kommunistischen Staaten Osteuropas vor der Wende, und das liegt nun ja auch schon über 20 Jahre zurück. Für die Stadt mit der weltweit besten Lebensqualität wäre es beileibe ein Segen, wenn diese nutzlose Organisation respektive «Familie», welche es sich dort zulasten des gemeinen Volkes steuerfrei gut gehen lässt und Milliarden scheffelt und hortet, ihr Bündelchen packen und sich ins Pfefferland verziehen würde. Der selbstherrliche «Familienvater», der offensichtlich sowohl in fussballerischen Fragen wie auch in der Einschätzung seiner persönlichen Lage jeglichen Bezug zur Realität verloren hat, entwickelt sich zunehmend zu einem unappetitlichen öffentlichen Ärgernis, weit über unsere Landesgrenzen hinaus. Überdies bricht er alle Rekorde, was Sesselkleberei angeht. Kurt Lehmann, Geroldswil «Blatter verlangt von den JournalistenRespekt, gibtaber Antworten,die diesemAnspruch nichtgerecht werden.» Bildlegende. Foto: Vorname Name, Agentur

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