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Definitiv Geschichte?

Der Steffisburger GGR hob gestern Abend das Jugendrat-Reglement auf. Für die SP ist das Kapitel aber noch nicht abgeschlossen.

Das definitive Aus kam Anfang Mai diesen Jahres. Damals wurde bekannt, dass auch der zweite Versuch, genügend Jugendliche für den 2001 gegründeten Jugendrat zu finden, gescheitert war. Von 1597 potenziellen Kandidaten im Alter zwischen 14 und 23 Jahren meldeten sich nur gerade deren 6 (wir berichteten). Laut Reglement hätten es aber mindestens 10 sein müssen. Der Gemeinderat zog deshalb im Mai einen Schlussstrich. Gestern folgte der letzte Akt der leidigen Geschichte: Die Mitglieder des Grossen Gemeinderates (GGR) sagten einstimmig Ja zur Aufhebung des Reglements. Virtuelles Jugendparlament Bevor der Entschluss fiel, wurden jedoch aus allen Parteien (selbst-)kritische Stimmen laut. Elisabeth Schwarz-Sommer (SVP) betonte etwa, dass für den Jugendrat – ein Projekt, dem die SVP von Anfang an skeptisch gegenübergestanden sei – «x-tausend Franken in den Sand gesetzt» wurden. Vertreter der FDP und EDU betonten jedoch, dass sich die Parteien an der eigenen Nase fassen müssten. «Es wäre an uns, Jugendliche zu motivieren», betonte Markus Bühler (EDU). Für die SP ist das Kapitel Jugendrat allerdings noch nicht abgeschlossen. Sie hat gestern eine Motion eingereicht, in der sie die Gründung eines virtuellen Jugendparlaments auf dem Internet fordert.lt>

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