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CVP Adliswil verzichtet auf einen zweiten Stadtratskandidaten

Der bisherige CVP-Stadtrat Didier Falbriard stellt sich im Januar zur Wiederwahl. Sein Amts- und Parteikollege Alphons Kappeler zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Adliswil. - Als letzte im Adliswiler Stadtrat vertretene Partei hat am Dienstag die CVP den Wahlkampf 2010 eingeläutet. Die CVP-Mitglieder haben sich für ein Einerticket entschieden. Der Adliswiler Sicherheitsvorstand Didier Falbriard kämpft um seine Wiederwahl am 31. Januar 2010.

Den heute von Alphons Kappeler (Hochbauvorstand) gehaltenen zweiten CVP-Sitz in der Exekutive gibt die Partei kampflos auf. Kappeler wäre für eine dritte Amtszeit auch gar nicht mehr zur Verfügung gestanden. «Der Entscheid zum Rücktritt am Ende meiner Amtszeit im Mai 2010 ist mir nicht leicht gefallen, aber die Gesundheit geht vor», sagte Alphons Kappeler. Der Arzt verspürt immer noch Nachwirkungen eines Skiunfalls vom Vorjahr. Den Entscheid, auf sein Stadtratsamt zu verzichten, hat Kappeler immer wieder aufgeschoben. Er will aber seine Amtszeit beenden. Der CVP kommt Kappelers Rückzug wohl nicht ungelegen. Der heute neun Köpfe zählende Adliswiler Stadtrat wird 2010 von neun auf sieben Sitze reduziert.

CVP will Schulpräsidium behalten

«Wir sind überzeugt, dass wir mit Didier Falbriard im verkleinerten Stadtrat sehr gut vertreten sind», sagte Parteipräsidentin Ruth Oesch. Sie spurt auch schon für die Schulpflegewahlen im kommenden Jahr vor. Oesch ist zuversichtlich, dass das Schulpräsidium der CVP erhalten bleibt. Die Wahlen für dieses Gremium finden allerdings erst am 25. April 2010 statt.

Nicht nur den Besitzstand wahren will die CVP im Adliswiler Gemeinderat. «Wir sitzen heute mit fünf Mitgliedern im Gemeinderat. Wir hoffen, dass wir einen zusätzlichen Sitz gewinnen können», sagte Ruth Oesch. Ihre Partei habe in den vergangenen drei Jahren sechs Positionspapiere zu gemeindepolitischen Themen verfasst. «Wir hoffen, dass die Wähler diesen Einsatz honorieren werden.»

Die Mitglieder haben an ihrer Versammlung eine Liste von 18 Kandidaten abgesegnet. Darauf sind die heutigen CVP-Gemeinderäte Nicole Kappeler, Thomas Fässler, Clemens Ruckstuhl und Farid Zeroual zu finden. Nicht mehr antreten wird hingegen Brigitte Abstreiter.

Zu den bisherigen CVP-Gemeinderäten wollen noch Antonio Senese, Patrick Sager, Andrea Näf, Daniela Babic, Hanspeter Bosshart, Brigitte Küttel, Marianne Brütsch-Züger, Bernie Steiner, Hanna Karch, Raphael Egli, Beatrix Ledergerber, Beat Truffer, Markus Fellmann und Ruth Oesch einen Sitz im Adliswiler Parlament erkämpfen. «Dieses Mal war es aufwendiger, bis wir die Liste beisammen hatten», sagte die CVP-Parteipräsidentin.

Eine Stille Stadtratswahl?

Nach der Nomination von Didier Falbriard (CVP) steht fest: Bei den Stadtratswahlen kommt es wohl nicht zu einer Kampfwahl. Bis jetzt haben Patrick Stutz (SVP), Stephan Herzog, Astrid Romer (beide SP), Harald Huber, Susy Senn (beide FDP) und Walter Müller (Freie Wähler) ihre Kandidatur für den Stadtrat bekannt gegeben. Mit Falbriard zusammen sind dies sieben Anwärter. Und genau so viele Sitze sind im Adliswiler Stadtrat zu vergeben. SP und die SVP haben sich jedoch vorbehalten, weitere Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die Grünen haben bis jetzt keine Stadtratskandidatur ins Auge gefasst, sagte ihr Präsident Ueli Gräflein. Angesichts der neuen Ausgangslage werde die Partei aber entsprechende Überlegungen anstellen. A. Kappeler.

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