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BOB fährt Verlust ein

Die Berner Oberland

«Angesichts der Wirtschaftskrise und der Schweinegrippe hat die Berner Oberland Bahnen AG im ersten Halbjahr dieses Jahres ein ansprechendes Ergebnis erzielt.» Das teilt das Unternehmen in einer Mitteilung zum Halbjahresergebnis mit. Der Verkehrsertrag der BOB betrage 4,6 Millionen Franken. Dieser Wert entspreche ungefähr dem Verkehrsertrag des ersten Semesters des Rekordjahres 2008. Aber: «Insgesamt resultiert nach dem ersten Halbjahr ein Verlust von 1,9 Millionen Franken. Das Semesterergebnis ist damit schlechter als im Vorjahr, in dem der Verlust lediglich 0,4 Millionen betrug», erklärt die BOB. Die Frequenzen der BOB betrugen im ersten Semester dieses Jahres 2,326 Millionen (Vorjahr 2,361 Mio.). Erfreulich gestartet ist die Schynige-Platte-Bahn (SPB). Sie verzeichnet 19 Prozent mehr Gäste. Konkret wurden im Vergleich zum ersten Semester des Vorjahres 6830 Frequenzen mehr gezählt. Das schlechtere Resultat der BOB führt das Unternehmen auf mehrere Gründe zurück. Es habe für seine Leistungen eine um 0,2 Millionen Franken geringere Abgeltung von der öffentlichen Hand erhalten. Wegen der tieferen Zinsen der Banken sei zudem der Ertrag auf dem Finanzvermögen gesunken. Gestiegen ist dagegen der Sachaufwand. Denn die BOB tätigte einmalige Investitionen in der Höhe von 0,5 Millionen. In Interlaken Ost wurden der erste Stock des Bahnhofgebäudes saniert und das Güterareal geräumt. pd >

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