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Bern neu gründen?

Bern will urbaner werden. Der Verein «Bern neu gründen» soll das Terrain für Gemeindefusionen in der Agglomeration ebnen.

Bern möchte als «Hauptstadtregion» national eine Schlüsselrolle spielen und zur politischen Schaltstelle der Metropolitanregionen Zürich, Basel und Genf werden, in denen zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts der Schweiz erarbeitet werden. Aber die Hauptstadt Bern hat ein Problem: Das Agglomerationsgebiet ist politisch zersplittert, Einigungsbemühungen wie etwa in Luzern oder Freiburg sind nicht in Sicht. «Bern kann gerade 125 000 Einwohner ausweisen, und die umliegenden Gemeinden schauen mit dem Rücken zur Stadt. Da darf man über das abnehmende Gewicht Berns in der raumpolitischen Debatte nicht erstaunt sein», brachte der Berner Geografieprofessor Paul Messerli in dieser Zeitung Berns innere Schwäche auf den Punkt. Daran will Bern jetzt arbeiten. Am 31.August wird auf dem Gurten der Verein «Bern neu gründen» lanciert, der mit Debatten und Studien einen «breit abgestützten Prozess» hin zu einer politisch geeinten Stadtregion einleiten möchte. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Leute wie Paul Messerli, der Politologe Claude Longchamp, die grüne Gemeinderätin Regula Rytz, FDP-Grossrat Christoph Stalder oder der Unternehmer Peter Stämpfli. jsz>

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