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Belimo schafft bis zu 50 Stellen

Der HinwilerApparatebauer Belimo hat ein Rekordjahr hinter sich. Am bestenverdient die Firma in Europa.

Von Michael von Ledebur Hinwil – Der Antriebsspezialist Belimo hat seinen Umsatz um 10,5 Prozent von 385,9 auf 426,4 Millionen Franken gesteigert. «Wir haben sämtliche unserer Höchstwerte übertroffen», sagt Beat Trutmann, Finanzverantwortlicher der Belimo-Gruppe. Das Ergebnis erfreut aber nicht nur Aktionäre, Verwaltungsrat und Geschäftsleitung, sondern wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus. «Mit der gegenwärtigen Mannschaft können wir unser bisheriges Wachstum nicht aufrechterhalten», sagt Geschäftsführer Jacques Sanche. Deshalb wird nun der Personalbestand ausgebaut – vor allem in den USA und in Hinwil. Zwischen 30 und 50 neue Stellen will die Firma schaffen; derzeit arbeiten in Hinwil 550 Personen. Das Wachstum ist umso bemerkenswerter, da die Bautätigkeit in den wichtigsten Märkten deutlich zurückgegangen ist. Die Produkte von Belimo – Antriebslösungen zur Steuerung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen – kämen eben nicht nur bei Neubauten zum Zuge, sondern auch bei Renovationen, sagt Sanche. Der wichtigste Markt ist nach wie vor Europa mit einem Umsatzanteil von 55 Prozent, gefolgt von Nord- und Südamerika mit 35 Prozent. Auf Asien entfallen nur 10 Prozent, allerdings wuchs diese Region 2010 überdurchschnittlich. Dass Belimo in Asien, als weltweit am stärksten wachsende Weltmarktregion, nur schwach vertreten ist, sieht Verwaltungsratspräsident Hans Peter Wehrli gelassen: «Wir verdienen in Europa sehr gutes Geld, die Margen sind besser als in Asien.» Dynamik dank Krise Kann das Rekordjahr 2010 in diesem Geschäftsjahr wiederholt werden? Sanche gibt zu bedenken, dass ein Teil des Wachstums auf einer Dynamik nach dem Stillstand im Krisenjahr zuvor gründet. «Aber ich sehe keinerlei Anzeichen einer Abschwächung.» Zielkennzahlen will das Unternehmen nicht bekannt geben. Verwaltungsratspräsident Wehrli: «Genaue Zahlen sind nicht wichtig, sondern dass wir weiterhin wachsen und gute Gewinne schreiben, um den Aktionären Dividenden und den Angestellten Löhne zu zahlen.»

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