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Bei Wacker Thun löst sich der Knoten

Beim 40:29-Heimsieg gegen Aufsteiger Endingen zeigte Wacker Thun die beste Saisonleistung. Torhüter Alexejew hielt stark.

Mit letzter Konsequenz setzt sich Luca Linder (links) gegen seinen Gegenspieler durch. Der linke Flügelspieler steuerte fünf Treffer zum Thuner Kantersieg bei.
Mit letzter Konsequenz setzt sich Luca Linder (links) gegen seinen Gegenspieler durch. Der linke Flügelspieler steuerte fünf Treffer zum Thuner Kantersieg bei.
Christian Pfander

Nicht weniger als 35 Treffer hatte Boma Franic in den ersten vier Saisonpartien für Endingen erzielt, gegen Wacker Thun kamen gestern in der ersten Halbzeit vergleichsweise bescheidene zwei Törchen hinzu. Und auch wenn der gegen Spielende entfesselt aufspielende 23-fache kroatische Nationalspieler nach 60 Minuten erneut zehn Tore gebucht hatte, wurde es ihm in der von Gegenstössen geprägten Partie nicht leicht gemacht. Torhüter Marius Alexejew erwischte einen guten Abend und zeigte 17 Paraden. «Er hat hervorragend gespielt, besser als ich es früher tat», sagte Goalie-Trainer Suik-Houng Lee schmunzelnd. Dass Wacker bis Spielende gleich 29 Treffer kassierte, war nicht die Schuld des Esten.

Starke Offensive

Noch vor der Pause legte Wacker Thun den Grundstein zum letztlich ungefährdeten 40:29-Heimerfolg gegen den Aufsteiger. Nach dem missglückten Saisonauftakt sind die Oberländer definitiv auf die Siegesstrasse zurückgekehrt. Die Equipe von Trainer Martin Rubin zeigte gegen Endingen die beste Saisonleistung und lag bereits nach acht Minuten mit 6:2 in Führung. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel schalteten die überlegenen und temporeich agierenden Oberländer einen zusätzlichen Gang höher und entschieden die Partie vorzeitig. Bereits nach 37 Minuten waren sie den zu wenig breit abgestützten Gästen mit zehn Treffern enteilt. Durch kleinere Unsicherheiten in der Defensive vergab Wacker einen noch deutlicheren Erfolg. Während in der Abwehr und im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer nach wie vor nicht alles wie gewünscht funktionierte, war das Gegenstossspiel nahezu perfekt. Die beiden jungen Ausländer Kaupo Liiva und Mitar Jovovic erzielten ihre ersten Treffer im Wacker-Dress.

«Diese zwei Punkte hatten wir einkalkuliert. Es ist wichtig, dass wir dem Druck standhalten konnten», sagte Luca Linder, welcher mit zwei gefühlvollen Lobs für die schönsten Aktionen des Spiels sorgte. «Wir agierten mit mehr Selbstvertrauen und grösserer Durchschlagskraft als zuletzt. Für die nächsten, schwierigeren Aufgaben sind wir bereit», sagte der linke Flügelspieler. In den kommenden zwei Spielen käme ein Punktezuwachs jedoch einer Überraschung gleich. Übermorgen gegen Schweizer Meister Amicitia Zürich und am darauffolgenden Samstag gegen Kadetten Schaffhausen trifft Wacker auf die beiden Spitzenteams der Liga. Gegen Schaffhausen dürfte zumindest der Publikumsaufmarsch wieder stimmen. Gestern kamen aufgrund der unglücklichen Ansetzung (Konkurrenz mit den Fussballern) lediglich 200 Fans in die Lachenhalle.

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