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Ärger zum Auftakt

Wimmis hat in Genf

Sepp Blatter, Fifa-Präsident und daher Herr über den Fussball, versucht seit Jahren, den populärsten Sport zu reformieren. Regelmässig wartet er mit neuen, teils abenteuerlichen Ideen auf. Fakt ist: Der Fussball hat zuletzt kaum (Regel-)Änderungen erfahren. Im Rollhockey sieht es anders aus. «Mir scheint, es ändert sich ständig etwas», kritisiert Steve Wenger, Spieler des RHC Wimmis. Einschneidend sind die in der Sommerpause beschlossenen Änderungen. Die Kurzfassung: Des Schiedsrichters Wort gewinnt an Gewicht, und Regelwidriges hat konsequent mindestens Gelb zur Folge. Daher häufen sich die Strafen. Was Wenger stört: «Jeder Unparteiische legt die Regeln ein wenig anders aus, was es schwer macht.» Üben liessen sich die Änderungen somit kaum. Und ohnehin: «Im Training geht es ganz schön zur Sache. Aber da wird weitergespielt.» Vier gegen zwei Offenbar taten sich die Wimmiser in Genf schwer mit der Umstellung. Zeitweise standen zwei Oberländer den vollzähligen Genfern gegenüber. Und just in dieser Phase fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Zuvor hatte Wimmis einen 0:2-Rückstand wettmachen können. Wenger: «Die Leistung war gut.» Wimmis und Genf geniessen viel Kredit. Dasselbe gilt für den RSV Weil. Er hat sein Spiel gegen den SC Thunerstern nicht austragen können. Aus Schiedsrichtermangel. Bekannt wurde dies am Donnerstag – zwei Tage vor der Partie. Wenger hat in Genf die achte Spielzeit im Dress der Wimmiser in Angriff genommen. Er will es noch einmal wissen: «In Genf habe ich gekämpft wie ein Verrückter.» Er weiss um den Konkurrenzkampf. «Wir haben ein breites Kader, mit dem wir vorne mitspielen müssen.» Die Stimmung sei gut, «besser als letzte Saison». ahw >

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