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Ärger mit System

Mit der Stadtberner Denkmalpflege sei kaum eine konstruktive Zusammenarbeit möglich, sagt Solarunternehmer Josef Jenni.

Aus der ganzen Stadt Bern haben sich gestern Leser gemeldet, welche einschlägige Erfahrungen mit der städtischen Denkmalpflege gemacht haben. Anlass war ein Artikel in der gestrigen Zeitung darüber, wie die Denkmalschützer im Wylergut energetische Sanierungen und den Bau von Solaranlagen sabotieren. Auch in anderen Quartieren haben Hausbesitzer solche Erfahrungen gemacht. Ein Profi bestätigt den Ärger der Hausbesitzer: Der Oberburger Solaranlagen-Unternehmer Josef Jenni, der schweizweite Erfahrung mit Denkmalschützern hat, beurteilt den Umgang mit der Stadtberner Denkmalpflege als besonders schwierig: Sie «verbrate» Zeit mit kleinlichen Problemen und verfüge über ein «riesiges Repertoire an Tricks», um Hausbesitzern Schwierigkeiten zu machen. Besonders fatal sei, dass sie möglichst grosse Gebiete unter Schutz stellen wolle. Mit der kantonalen Denkmalpflege hingegen sei eine konstruktivere Zusammenarbeit möglich, weiss Jenni. Dies ist Wasser auf die Mühle von SVP-Stadtrat Erich Hess, der jüngst in einem Vorstoss die Auflösung der städtischen Denkmalpflege forderte (wir berichteten). Denkmalschutz sei eine kantonale Aufgabe, argumentierte Hess. Also könne auch in der Stadt Bern die kantonale Denkmalpflege zum Rechten schauen. azu >

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