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Ärger in der Feuerwehr

In der Feuerwehr Wolfwil gab es Unmut über einen Personalentscheid des Gemeinderats. Jetzt schweigen alle.

Namentlich will sich zu dem Geschehenen keiner der Beteiligten zitieren lassen. Tatsache aber ist: Es hat gekracht bei der Feuerwehr Wolfwil, und Grund dafür ist eine Personalentscheidung des Gemeinderats. Dieser hatte die Stelle des Anlagewarts und Brunnenmeisters ausgeschrieben, woraufhin über ein Dutzend Bewerbungen eingingen. Unter den Bewerbern war mindestens ein Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Im Stelleninserat stand sinngemäss, es sei wünschenswert, dass der neue Stelleninhaber sich in der Feuerwehr engagiere, da die Aufgaben teils nahe beieinander lägen. Eine Einstellungsvoraussetzung sei die Mitgliedschaft in der Feuerwehr aber nicht, heisst es von verschiedenen Seiten. Öffentlichkeit unerwünscht Bei der Beurteilung der Kandidaten kam der Gemeinderat zum Ergebnis, dass ein Kandidat, der nicht Mitglied der Feuerwehr ist, am besten geeignet sei. Er erhielt den Zuschlag – und in der Feuerwehr begann es zu gären. Der Unmut wurde so gross, dass sich der Gemeinderat Wolfwil veranlasst sah, das Thema an seiner Sitzung vom vergangenen Montag zu traktandieren. Die Presse war dabei unerwünscht, wie der Korrespondentin des Tagblatt vor Ort mitgeteilt wurde. Das Geschäft wurde nach deren Eintreffen kurzerhand unter Ausschluss der Öffentlichkeit gestellt. Am Dienstag kamen dann Gemeinderats- und Feuerwehrvertreter zu einer Sitzung zusammen. Abgesehen von der Information, dass man am Erarbeiten einer Lösung sei, war bis gestern von den Beteiligten keine Auskunft zu erhalten. Die Gemeinde habe eine Informationssperre verhängt: Das ist das einzige, was Gemeindepräsident Christian Kühni auf Anfrage zu den Vorkommnissen sagt. Austritt aus Enttäuschung Wegen des Personalentscheids der Exekutive entstand offenbar auch für die Feuerwehr ein Personalproblem: Einer der Bewerber hatte sich dem Vernehmen nach bereit erklärt, das Kommando der Feuerwehr zu übernehmen – aber nur, wenn er den Zuschlag für den Job bei der Gemeinde erhält. Der amtierende Kommandant Robert Wolff legt Ende Jahr sein Amt nieder. Aus Enttäuschung über die Nichtberücksichtigung soll der Bewerber per Ende Jahr seinen Austritt aus der Feuerwehr erklärt haben.hel>

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