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SBB streicht 54 Arbeitsplätze

Bei der SBB kommt es zu einem grösseren Stellenabbau: In den Rangierbahnhöfen werden

Die SBB macht bei den Schweizer Rangierbahnhöfen einen Schnitt und streicht 54 der insgesamt 750 Arbeitsplätze. Entlassungen sind laut dem Unternehmen keine vorgesehen. Vom Abbau betroffen sind Mitarbeitende an den Bahnhöfen Basel, Buchs SG, Chiasso, Lausanne und Limmattal. Grund für den Abbau von 54 Arbeitsplätzen von jetzt an bis Ende Jahr sei eine «negative konjunkturelle Entwicklung im Güterverkehr», präzisierte die SBB in einem Communiqué von gestern. Ein kleiner Teil der Massnahme könne mit natürlichen Fluktuationen aufgefangen werden. Abläufe werden optimiert Die in den letzten Monaten durchgeführten Analysen hätten ergeben, dass in den Rangierbahnhöfen Arbeitsplätze dank optimierten Produktionsabläufen eingespart werden könnten, teilte die SBB weiter mit. In Absprache mit den Sozialpartnern sollen für die betroffenen Mitarbeiter Lösungen gefunden werden. Diese könnten beispielsweise als Sicherheitswärter bei der SBB-Tochter Securitrans weiterbeschäftigt werden. Bereits früher beschlossen wurde der Abbau von Stellen in den Rangierbahnhöfen Biel, Olten und Rotkreuz. In Olten fallen 35 Arbeitsplätze weg, in Biel werden 20 von 40 und in Rotkreuz 10 von 20 abgebaut. SEV fordert «Sorgfalt» Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) rief die SBB in einer Stellungnahme zu «besonderer Sorgfalt mit den Betroffenen» auf, da es sich um Leute in Monopolberufen handle, die ausserhalb der Bahn nur schwer eine Stelle fänden. Ein weiterer Stellenabbau kommt für den SEV nicht in Frage. «Damit würde das Güterverkehrssystem in der Schweiz übermässig geschwächt, und es wäre ein frappanter Widerspruch zum politischen Willen der Verkehrsverlagerung auf die Schiene», schrieb die Gewerkschaft. Der Güterverkehr der SBB leidet stark unter dem Einbruch der Wirtschaft: Im ersten Halbjahr sanken die Verkehrserträge von SBB Cargo um 16,2 Prozent auf 435 Millionen Franken. Besonders bei den Stahl- und Metalltransporten, aber auch in den Branchen Holz/Papier und Chemie schrumpfte die Nachfrage deutlich. Der Rückgang im Transitverkehr betrug 23 Prozent, während er sich im Binnenverkehr auf ein Minus von 5 Prozent belief. sda/sny >

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