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Die Hausbesetzer stellen weitere Forderungen

Nun stellen die Solothurner Hausbesetzer ihrerseits neue Bedingungen. Die Stadt geht nicht darauf ein. Der Ausgang ist offen.

Gestern nahm die Geschichte der Hausbesetzung in der Solothurner Vorstadt eine neue Wendung: Die Hausbesetzer haben auf das Ultimatum und das Angebot der Stadt reagiert – allerdings nicht so, wie sich dies die Stadt vorgestellt hatte. Die Besetzer stellten ihrerseits neue Forderungen. Per Mail teilten sie der Stadt und den Medien mit: «Sie verstehen jedoch sicher, dass wir konkrete Angaben bezüglich Termin, Ort und beteiligter Personen verlangen, um auch unsererseits eine Sicherheit auf das Stattfinden des Gespräches zu haben. Des Weiteren wollen wir, dass dieses Gespräch in Anwesenheit der Medien stattfindet.» Stadtpräsident Kurt Fluri hatte sich persönlich verpflichtet, Gespräche über ein mögliches «Autonomes Jugendzentrum» zu initiieren. Er will auf die neue Forderung der Besetzer nicht eingehen. Die Stadt verlangt weiterhin, dass das Haus bis am Mittwoch geräumt wird. Ihr Angebot wurde gemeinhin als grosszügig bezeichnet: Falls die Besetzer kooperieren, werden sie nicht einmal angezeigt. Auch sonst fällt das Verhalten der Besetzer auf. So liessen sie zum Beispiel verlauten, es sei bei ihnen im Haus wie im «Paradies», weil die Stadt Wasser und Strom nicht abstelle, was sonst in derartigen Fällen üblich sei. Zudem wollen sie am Wochenende in der Tat Partys im besetzten Haus veranstalten. fabSeite 27>

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