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Arbeiten im Frühjahr abgeschlossen

Die Fahrbahn wird schmaler, die Gehsteige werden breiter, Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt. Gestern war der Auftakt zur Neugestaltung der Bahnhofstrasse. Eine neue Winterbeleuchtung für das gesamte Zentrum soll folgen.

Nun ist sie also wieder gesperrt, die Bahnhofstrasse in Interlaken. Seit gestern gehört die Strasse zwischen dem Bernerhof-Kreisel und dem Post-Kreisel den Bauarbeitern. Bis zum 23. Dezember dauert die Sperrung, von der Busse, Taxis und Fahrräder ausgenommen sind. Nach einer kurzen Weihnachtspause gehen die Arbeiten dann ab dem 11. Januar 2010 weiter. Am 31. März soll auch dieser zweite Bauabschnitt vollendet sein, der die umfangreichen Sanierungen und Umgestaltungen abschliesst. Umgesetzt würden angepasste Gestaltungselemente des Verkehrsplans Crossbow, sagt Interlakens Bauverwalter Jürg Etter. «Anderes Strassenbild» Zum einen erneuert die Gemeinde im Auftrag der betroffenen Grundeigentümer Kanalisationsleitungen von den Privatanschlüssen. Im Zuge der Verkehrsberuhigung der Strasse wird die Fahrbahnbreite von derzeit neun auf sechs Meter verringert. Der Fahrbahnbelag wird erneuert. Die Bordsteinkanten werden zu angeschrägten Randabschlüssen, wie es das Gleichstellungsgesetz für Behinderte fordert. Auf dem verbreiterten Gehsteig werden zwölf Bäume gepflanzt. Bänke und Fahrradständer finden dazwischen Platz. «Daraus ergibt sich ein ganz anderes Strassenbild», kündigt Etter an. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten an der südlichen Strassenseite abgeschlossen sein. Die zweite Bauphase betrifft dann die nördliche Strassenseite zwischen Post und «Berner Hof». Auf diese Seite wird auch die Strassenbeleuchtung wechseln. Damit, wie man die Bahnhofstrasse in ein neues Licht setzen kann, beschäftigt sich im Moment auch die Genossenschaft Zentrum Interlaken (GZI), die ein neues Beleuchtungskonzept erarbeitet. «Und zwar ein Konzept fürs ganze Dorf und nicht sechs verschiedene», erklärt Peter Urfer, Präsident des Bahnhofstrasse-Höheweg-Leists. «Enorm weniger Strom» Ausschlag für die Idee einer neuen dekorativen Winterbeleuchtung habe die anstehende Neugestaltung der Bahnhofstrasse geliefert, so Urfer. Und schnell entstand der Gedanke: «Warum nicht für das ganze Zentrum?» Neben dem bislang fehlenden Beleuchtungskonzept sprachen noch andere Gründe gegen die bisherige Weihnachtsbeleuchtung: «Viele kostenintensive Reparaturen und ein hoher Stromverbrauch», erklärt der Optiker. Die neuen auf LED-Technologie basierenden Lampen sollen «enorm weniger Strom» verbrauchen und langlebiger sein. Ab 2010 soll die neue Winterbeleuchtung jeweils von Ende November bis Mitte Februar im Einsatz sein. Diesen Winter leuchtet noch einmal das alte Licht. An der Finanzierung des 150000-Franken-Projekts sollen sich Geschäftsleute, Private, verschiedene Organisationen und die Gemeinde beteiligen. Beim Christkindel-Markt Anfang Dezember sollen Muster der neuen Beleuchtung enthüllt werden, kündigt Peter Urfer an, der die Umgestaltung wie auch die Verkehrsberuhigung der Bahnhofstrasse ausdrücklich begrüsst. Claudius Jezella>

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