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20 000 Teilnehmer werden erwartet

Am 8.Mai 2011 sollen 20000Personen auf gesperrten Strassen den Bucheggberg mit eigener Kraft «erfahren». Präsident des Vereins «slowUp Solothurn-Buechibärg»

Ein slowUp ist eine hervorragende touristische und wirtschaftliche Promotion: Zehntausende verweilen einen ganzen Tag lang in der Region. Und sie kommen später wieder, die meisten mit dem ÖV. Etwas Besseres kann sich eine Region kaum wünschen. Für Solothurn und den Bucheggberg wird es am 8.Mai 2011 soweit sein. Seit drei Jahren stand man bereits in Kontakt mit der nationalen Trägerschaft. Als Austragungsort stand ursprünglich das Gäu zur Diskussion. Der ausserordentliche landschaftliche Reiz des Bucheggbergs habe letztlich den Ausschlag gegeben, so Tagespräsident Ivo Bracher. Die Region brauche gute Events mit Emotionen. Das sei Standortmarketing und wirke nach innen genauso wie nach aussen. 2,5Millionen bewegt SlowUps sind Volksfeste in einem sympathischen Umfeld von Freizeit, Breitensport und attraktiver Landschaft. Nationale Träger sind die Stiftung Veloland Schweiz, Schweiz Tourimus und Gesundheitsförderung Schweiz. Seit dem Start in Murten vor zehn Jahren wurden total 2,5Millionen Leute bewegt. Träger der einzelnen Anlässe sind in der Regel Vereine, in denen Gemeinden, Tourismus und Politik vertreten sind. Ein solcher Verein wurde am Mittwochabend in Gossliwil gegründet. Das Präsidium übernahm Beat Stähli, Co-Präsident von Pro Buechibärg. Der frühere Gemeindepräsident von Messen und Vorsitzende der Gemeindepräsidien freut sich ausserordentlich auf diese neue Arbeit: «Das ist ein Geschenk für uns alle, auch wenn es vereinzelt noch gewisse Befürchtungen zu zerstreuen gilt.» Vorbildlich Stähli selber geht übrigens punkto Langsamverkehr schon länger mit gutem Beispiel voran: Seit er in Bern arbeitet, fährt er zeitweise mit dem Bike bis ins Stadtzentrum oder zumindest bis Jegenstorf. Geschäftsführer und Projektleiter ist Benno Krämer, Zuchwil. In den Vorstand gewählt wurden Jürgen Hofer, Region Solothurn Tourismus, als Vize; Pascal Barriere, Amt für Umwelt; Hans Friedli, Repla RSU; Jürg Schibler, Sportfachstelle; Marianne Meister, VGGB; Martin Imbach, EG Biberist sowie Hansruedi Meyer, VCS, als Beisitzer. Der TCS wird seinen Vertreter noch bestimmen. Helfer gesucht Die Schirmherrschaft haben die beiden Regierungsräte Klaus Fischer und Christian Wanner. Ein Grossteil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Freiwillige Helfer werden noch gesucht. Auch erste mögliche Sponsoren sind bereits kontaktiert worden. Der Jahresbeitrag für natürliche Personen beträgt 20, der für juristische Personen 100Franken. Das Budget für den ersten Solothurner slowUp liegt zwischen 130000 und 150000Franken. Rund 50000Franken erhofft man sich von den nationalen Sponsoren. Der Start soll auf dem Klosterplatz in Solothurn erfolgen. Dann gehts über gesperrte Strassen Richtung Zuchwil, Biberist, durchs Limpachtal und über Schnottwil, Bibern, Lüterkofen, Lohn-Ammannsegg wieder zurück nach Solothurn. rgw>

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