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Geld bekommen statt Steuern zahlen

FDP-Gemeinderat Urs Egger ist überrascht. Sein Parteikollege Martin Vollenwyder hat die Idee einer negativen Einkommenssteuer vorgeschlagen – was Egger schon vor Jahren getan hatte.

Die Idee ist bestechend einfach: Wer über ein anständiges Einkommen verfügt, zahlt regulär Steuern. Kann jemand aber kaum für Essen, Wohnung oder Krankenkasse aufkommen, muss er weniger Steuern zahlen. Wem das Geld überhaupt nicht reicht, der bekommt Geld – gleichgültig, ob er arbeitslos, invalid oder pensioniert ist. Diese sogenannte negative Einkommenssteuer verknüpft das Steuersystem mit dem Sozialsystem und macht so alle anderen sozialen Leistungen überflüssig.

Die negative Einkommenssteuer hat gegenüber anderen Modellen einen entscheidenden Vorteil: Arbeit lohnt sich – auch für Leute, die vom Staat finanziell unterstützt werden. Nehmen sie im heutigen System eine Arbeit an, mit der sie nicht viel verdienen, haben sie am Ende unter Umständen weniger Geld als zuvor. Dies, weil sie verschiedene Unterstützungsgelder verlieren und zudem Steuern zahlen müssen.

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