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«Dass nur Männer beim DNA-Test mitmachen mussten, hat einen Grund»

Was der erste landesweite Massen-DNA-Test nach dem Mord an einer 56-jährigen Psychiaterin in ihrer Praxis im Zürcher Seefeld ergeben hat. Staatsanwalt Matthias Stammbach im Interview.

300-mal wurde im Nachgang zum Mord im Seefeld ein solcher Test durchgeführt: Mann beim DNA-Abstrich.
300-mal wurde im Nachgang zum Mord im Seefeld ein solcher Test durchgeführt: Mann beim DNA-Abstrich.
Tom Kawara

Am 15. Dezember 2010 ist eine Psychiaterin ermordet worden. Der Täter ist weiterhin flüchtig. Welche Bilanz ziehen Sie?

Obwohl landesweit rund 900 Personen befragt wurden, haben wir keine Hinweise auf den Täter und keine Hinweise auf das Motiv. Was wir haben, ist DNA vom mutmasslichen Täter. Das ist unser Ansatzpunkt für die Fahndung. Wir haben die Tatwaffe – ein Messer – nicht gefunden. Und das, obwohl der Tatort, die Praxis der Verstorbenen, wie auch die Umgebung rund um die Liegenschaft genau abgesucht wurden.

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